Paradoxe Fragen am Telefon – ein Artikel, den man gelesen haben muss

Manchmal rufen mich Leute an. Oft stellen diese Leute, die ich auch nicht selten sehr gut kenne, Fragen, die im Grunde genommen nicht gestellt werden müssten.

Aufgrund eines aktuellen Anrufes will ich auf meine Lieblingsfrage paradoxer Natur eingehen.
Die Frage: “Stör’ ich?”
Was für eine Frage. Ich bin kein Callcenter Agent, also werde ich nicht dafür bezahlt, ans Telefon zu gehen. Und ich bin auch kein Autist, somit sitze ich nicht den ganzen Tag vor meinem Funktelefon und meinem Handy und warte auf einen Anruf. Wie vermutlich die meisten Menschen. Auch wenn wir alle am Arbeitsplatz, zuhause und in der Hosen- oder Handtasche ein Telefon haben – grundsätzlich stört ein Anruf. Und eigentlich weiß das auch jeder. Also ist die Frage ja überflüssig. Wer anruft, stört.
ABER: Die Frage ist, wie sehr ein Anruf stört. In vielen Fällen ja nur minimal, und deswegen gehe ich dann ran. Wenn mich dann jemand fragt, ob er stört, dann ist die Antwort auch schon gegeben. Oder erwartet mein Anrufer, dass ich die Geduld und die Dreistigkeit besitze zu antworten: “Ja, ich bin nur ran um dir zu sagen, dass du störst, falls du das fragst.” Dafür kann man ja an modernen Telefonen die Anrufer einfach “wegdrücken”, und bei älteren Telefonen einfach nicht rangehen. Wenn es gerade stört.

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4 Kommentare zu “Paradoxe Fragen am Telefon – ein Artikel, den man gelesen haben muss”

  1. Susanne
    18. Juni 2009 um 12:30

    Naja, solche Anrufe kenne ich schon.Ist schon ein bisschen nervös…Tolle Seite, weiter so!

  2. Matthias
    18. Juni 2009 um 14:06

    Ja. Schade, dass meine Kommentarlinks nicht von Suchmaschinen weiterverfolgt werden. Sonst würden die verlinkten Seiten von meinem hohem Ranking profitieren.

  3. ChiefBroady
    22. Juni 2009 um 10:46

    *rofl*

  4. Matthias
    22. Juni 2009 um 11:27

    Fieserweise hab ich jetzt auch noch den Link geändert. :-)

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