Monatsarchiv für Oktober 2009

 
 

Sparkasse Verkaufstaktik bei der Riesterrente

  • Liebste: “Meine Karte ist gesperrt.
  • Angestellte: “Ja, die habe ich sperren lassen, da wir Sie nicht erreicht haben.”
  • L: “Wie, Sie haben mich nicht erreicht?
  • A: “Wir konnten sie telefonisch nicht erreichen, da habe ich Ihr Konto sperren lassen.”
  • L: “Ja.. und warum?!?
  • A: “Sie wollten doch mal vor einiger Zeit bei uns eventuell einen Riestervertrag abschließen, dafür fehlt uns jedoch noch Ihre Sozialversicherungsnummer.”
  • L: “Ja und wieso sperren Sie deswegen mein Konto?!?”
  • A: “Ich dachte mir, Sie melden sich dann schon…”

Tja, wenn man unter Zahlendruck steht, dann kommen Vertriebler/Verkäufer (oder “Berater”, wie die sich nennen) auf die interessantesten Ideen.

Wichtig; die ganze Geschichte hier im Original lesen: http://www.blogsprache.de/2009/10/27/bye-bye-red/
Sonst glaubt man vielleicht nicht, was ich dort oben zitiert habe.

Ich bin übrigens aus Überzeugung seit fast zehn Jahren weg von der Sparkasse. Eine Geschichte wie diese überrascht mich gar nicht. Sparkassenmitarbeiter verhalten sich zum Teil so, als ob Kunden nur ein notwendiges Übel sind.

  • Liebste: “Meine Karte ist gesperrt.
  • Angestellte: “Ja, die habe ich sperren lassen, da wir Sie nicht erreicht haben.”
  • L: “Wie, Sie haben mich nicht erreicht?
  • A: “Wir konnten sie telefonisch nicht erreichen, da habe ich Ihr Konto sperren lassen.”
  • L: “Ja.. und warum?!?
  • A: “Sie wollten doch mal vor einiger Zeit bei uns eventuell einen Riestervertrag abschließen, dafür fehlt uns jedoch noch Ihre Sozialversicherungsnummer.”
  • L: “Ja und wieso sperren Sie deswegen mein Konto?!?”
  • A: “Ich dachte mir, Sie melden sich dann schon…”

Werbeaussagen missverstanden

“Draußen zuhause” lautet auch der Slogan eines ungewöhnlich erfolgreichen Outdoor-Ausrüsters, dessen Waren für Obdachlose allerdings unerschwinglich sind.
Rüdiger Jungbluth, DIE ZEIT Nr. 44, Seite 23

Kostenlose GPS Navigationssoftware für (Android)Mobiltelefone

Das ist einfach viel zu bemerkenswert, um es im Delicio.us feed verschwinden zu lassen:

Google bringt eine Navisoftware für Androidhandys raus. Vorerst, möchte ich vermuten. Windows Mobile u.a. werden vermutlich folgen, wetten? Das ganze basiert auf Maps (inklusive aller Features, wie Streetview), und ist – das ist das bemerkenswerte – gratis. Kostenlos. Umsonst. Frei, free, wie auch immer. Und nicht nur das; auch die Bedienung (z.B. Spracherkennung) und Features (z.B. Streetview) machen einen sehr guten Eindruck.

Hier ein Video:

Da werden jetzt aber ne Menge Leute schlaflose Nächte haben. Vornehmlich Anbieter von teurer Navisoftware für Mobiltelefone.

http://googleblog.blogspot.com/2009/10/announcing-google-maps-navigation-for.html

UPDATE: Um jetzt mal auf die schlaflosen Nächte zurückzukommen; hier die Börsenkurse von Garmin und Tomtom:


Interessant auch das Handelsvolumen; am Tag, an dem gratis Google Navigation angekündigt wurde, haben die Broker und Anleger offensichtlich alle ihre Aktien dieser Unternehmen verkauft, solange die noch etwas wert sind, und die noch jemand haben will. Finde ich jetzt persönlich übertrieben – beide Unternehmen haben ja noch andere Umsatzbringer im Portfolio, nicht nur Software für Mobiltelefone.

Google Wave

Hm, da habe ich jetzt Google Wave und es ist wirklich gut. So gut, dass ich dieser (offenen) Technologie einräume, innerhalb der kommenden Jahre die Email abzulösen. Es muss “nur” noch die entsprechende Clientsoftware für alle mögliche Geräte entwickelt werden. Webinterface auf einem Smartphone ist halt einfach suboptimal. Noch. Hm – auf einem Desktoprechner eigentlich auch.

Nur nützt mir mein Google Wave mal so gar nix, weil ich es als einziger in meinem Freundes- und Bekanntenkreis habe. Und ich kann keine Einladungen verschicken. Das ist ein Dilemma. Wie damals, als ich Email hatte, und sonst keiner. :-)

GeoCities schließt heute

Und alle so: “Yeeah”

Geocities close

http://geocities.yahoo.com/

Hand auf’s Herz: Wer von meinen Lesern hatte da eine “Website”?

Nicht lustig

Oder?
Schwangerschaftstest

Zitat des Tages

Man bezahlt Gutachter, damit sie ein Gutachten und nicht ein Schlechtachten schreiben.

“Einer der gruseligsten Filme aller Zeiten”

“Paranormal Activity” Trailer:

:-o

Zukünftiges Userinterface – Multitouch für PC

Mit revolutionärer Software und ergonomischer Trennung von Bildschirm und Bedienfläche. Genannt 10/GUI:

10/GUI from C. Miller on Vimeo.

Sehr gut durchdacht.

Apple hat Angst vor Windows 7

Just a week left before the official launch of Windows 7 on October 22nd, but it seems like Apple is not going to sit quietly and watch the launch party of Windows 7. If the report from the Business Week is to be believed, Apple is planing to blast off ads to counter the release of Windows 7 by showcasing its flaws and tempting people to choose Mac.

viaWindows 7 Vs Mac – Apple Has Plans To Spoil Windows 7 Party? | TechDusts.

Das Geflame auf den vergangenen Keynotes diverser Appleveranstaltungen hat ja bereits den Eindruck erweckt, und wenn das obige eintreten sollte, dann waren die Vermutungen richtig. Wobei ich mich frage, wieso man sich bei Apple Sorgen macht. Klar, der Marktanteil ist bei läppischen 9% (im Vergleich: Microsoft Windows circa 90%), und in dem Bereich wird er plusminus auch noch sehr lange bleiben – aber Apple gehts nicht schlecht, und die Marke hat vermutlich die besten Fans der Welt. Ich glaube nicht, dass Mac-User wieder zurückwandern zu Windows-7 PCs. Das wäre untypisch. Wovor Apple also Angst haben könnte, wäre ein langsameres Wachstum als bisher, weil es weniger Wechsler von PC zu Mac (OS) geben könnte.

Weitere lesenswerte Beiträge zu dem interessanten Thema:

“Apples scheinheilige Kritik an Windows 7″

http://www.gamestar.de/hardware/news/betriebssysteme/1956733/apple_kritik_an_windows_7.html

“Is Apple afraid of Windows 7?”
http://asia.cnet.com/blogs/infochat/post.htm?id=63013443

“Top 5 Windows 7 features Apple should copy”

http://www.tgdaily.com/content/view/39998/128/

Für mich als Marketingmensch ist das vor allem interessant, weil Apple mit solcher Kommunikation sein Image als “die Guten” gefährdet. Faktisch begibt man sich nun auf ein Niveau, das grundsätzlich schlecht ist. Vergleichende Werbung ist immer dritte Bundesliga, und nicht die Königsdisziplin. Sich in der Kommunikation drauf zu stützen, dass der Wettbewerber schlechter ist, das hat Burger-King Qualität, aber nichts bei der Pseudoluxus/Lifestyle-Marke Apple zu suchen.

It is a business rule that you never speak ill of your competitors. This is the lowest and poorest way of selling your product. Just concentrate on your product’s strength and let the buying public discover the weaknesses of your competitor. That’s professionalism and etiquette if you ask me.


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