Beginn der Weihnachtsdeko (Galerie)
Bastelidee von meiner Freundin:
Ein Klick auf die Slideshow führt zu den großen Bildern.
Postmaterialist. Tierfreier Nichtraucherhaushalt. Nach Diktat verreist.
Bastelidee von meiner Freundin:
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Seit es Blogs gibt, hören die meisten nach einem halben Jahr wieder auf. Irgendwann sind alle Anekdötchen verballert, alle Meinungen gemeint und alle Lieblingsbands vorgestellt worden, dann kommen die Mühen der Ebene und dann ist es plötzlich fad. Auch nichts Neues.
Malte Welding
Ich gebe zu, ich schaue selten aus unserem Küchenfenster. Die Aussicht war nie besonders toll. Hauptverkehrsstrasse, dahinter ein Park. Nur ab heute wird die Aussicht noch wesentlich schlechter:
Bis heute war der Blick (im Sommer) wenigstens durch viel “Grün” geprägt. Nicht, dass ich sonderlich naturverbunden oder Botaniker wäre. Aber zukünftig auf eine Mauer zu gucken nervt mich schon ein wenig.
Achtung, Nerdalarm: Das ist aus so vielen Gründen so cool, und die normalen meiner Leser würden glaube ich nicht einen davon verstehen, so dass ich mich darauf beschränke, den Wissenden nahezulegen, dieses Video zu gucken.
Die berühmteste Szene in Lego:
Das Bundesverfassungsgericht hat den Gesetzgeber mal wieder ausgebremst. Schon vor einigen Wochen hoben die Richter ein Bußgeld gegen einen Temposünder auf, den eine automatische Videoaufnahme überführt hatte. Die verdachtsunabhängige Aufnahme verstoße gegen das „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“, sagten die Richter. Jetzt zeigt sich, dass das Urteil weitreichende Folgen hat: Inzwischen liegen erste Entscheidungen vor, in denen Amtsge-richte auch Temposünder freisprechen, die – wie üblich – durch das Foto eines Blitzgeräts und nicht durch ein Video überführt werden sollen. Solche Fotos seien nach dem Urteil des Verfassungsgerichts nicht mehr als Beweis verwertbar, erklärten etwa die Amtsgerichte in den sächsischen Städten Grimma und Eilenburg.
Nach Ansicht der Richter ist die Aufnahme und Speicherung eines Fotos ebenfalls ein Eingriff in das „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“, der nur legitim wäre, wenn es eine gesetzliche Grundlage gäbe. Die fehlt aber.
Mehr: http://www.wiwo.de/finanzen/radarkontrollen-richter-akzeptieren-fotos-nicht-mehr-als-beweis-414635/
Leider hört er Techno, aber ansonsten macht er seine Sache gut:
Oder auch kurz “ProFORMA” genannt. Eine Software, die an der Cambridge Hochschule entwicklet wurde.
Aber ein Video ist da viel spektaulärer, als ein langweiliger Text:
Hier geht es zur Originalseite: http://mi.eng.cam.ac.uk/~qp202/
Letzens habe ich ja bedauert, das ich als einziger in meinem Freundeskreis Zugriff auf Google Wave habe. Auch dass der Servercode seit einiger Zeit verfügbar ist (also Webhoster selber einen Waveserver hosten könnten) hat daran nichts geändert. Jetzt aber habe ich die Möglichkeit, 8 Leute zu nominieren. 6 Einladungen habe ich natürlich schon verbraucht, bleiben noch zwei, um die man sich hier in den Kommentaren bewerben kann.
Der Vorgang heißt deshalb “Nominierung”, weil Google die Einladungen erst nach unbekannter Zeit verschickt. Erfahrungsgemäß innerhalb von 5 Tagen.
Update: Jetzt sind es wieder 10.
In den USA als auch in Deutschland sind viele Medienhäuser nicht gut auf Google zu sprechen. Und zwar weil Google deren Websites (meist die Internetauftritte von Zeitungen und Zeitschriften) indexiert und auch einzelne Artikel unter news.google.de verlinkt. Auf den Sucheseiten von Google und Google News verdient Google Geld mit Anzeigen. Das war schon immer so – doch seit einigen Jahren geht es Zeitungen und Zeitschriften finanziell immer schlechter. Die Werbeeinahmen sinken, die Leser kaufen weniger Printprodukte, weil es online ja alles umsonst gibt.
Und nun wollen die Verlage an Googles Werbeeinnahmen beteiligt werden. Denn – so der abenteuerliche Vorwurf – würden die Verlage nicht mit teuren Journalisten hochwertigen Inhalt ins Internet stellen, dann würde auch keiner danach suchen, Google nix indizieren, und folglich hätte Google auch keine Werbeplattform.
Google kontert: „Na ja, wenn ihr eure Seiten aus Google ausschließen wollt, müsst ihr nur eure Server (robots.txt) entsprechend konfigurieren“.
Das wollen die Verlage natürlich auch nicht. Denn entsprechend Google Marktführerschaft von deutlich über 80% in beiden Ländern kommen auch deutlich über 80% der Sucher von Google zu den Verlagswebsites. Auf denen die Verlage natürlich mit Werbung Geld verdienen. Und wer davon abhängig ist, dass viele Menschen seine Websites ansurfen, der verliert nicht gerne bis zu 80% seiner Besucher.
Aufgrund einer Diskussion beim werbeblogger, bei der ich einen ziemlich langen Kommentar verfasst habe, will ich meine Meinung natürlich auch hier weitgehend wortidentisch veröffentlichen.
Spontan hätte ich ähnlich gesprochen: „Wer ein Problem mit Google hat … robots.txt und so weiter.“
Eben das, was der gesunde Menschenverstand instinktiv sagen will.
Andererseits muss man aber die Kehrseite sehen. Google hat mit seinem Quasimonopol eine marktbeherrschende Stellung. Auch wenn im Suchmaschinenmarkt kein Geld von den Nutzern an Google fließt.
Und Google nutzt sein Monopol. Ich will nicht missverstanden werden; ich kann keine klare Position beziehen, aber auf jeden Fall bin ich nicht auf Seiten der Verlage und die Idee, dass Google die Anzeigenumsätze teilen soll, finde ich absurd. Es sei denn, die Verlage werden wiederum an den Kosten für Googles Rechenzentren beteiligt. ;-)
Aber zurück zum Monopol. In den 90er Jahren konnte man sich auch nicht hinstellen und sagen: “Wer ein Problem mit Microsoft hat, soll halt ein anderes Betriebssystem installieren”. Gab es nämlich nicht wirklich. Es gab Spielwiesen für eine Handvoll Technikinteressierte (Linux) und die Druckindustrie (Apple Macintosh, hatte ich auch sechs Jahre lang) – aber für 99% der User war nichts davon eine Option. Das einzig brauchbare Clientsystem war nun mal Windows. Das einzige System, für das Software geschrieben wurde. Und dadurch kam es zum Lock-In. Selbst wer wollte, konnte nicht weg. Schließlich war die ganze Software für Windows teuer erworben. An der Stelle einen verständnisvollen Gruß an die iPhone User mit ihren vielen Bezahl-Apps. :chuckle:
Und so ist es mit Google. Der Unterschied besteht darin, dass die Konkurrenz gleichwertig ist (ich hab’s nicht wissenschaftlich getestet, aber ich denke, mit BING finde ich auch, was ich suche), aber die absolut deutliche Mehrzahl an Suchenden nun mal Google verwenden und erst damit das Monopol schaffen. Die Webseitenbetreiber haben aus ökonomischen Gründen nicht die Freiheit zu sagen, dass es ihnen reicht, bei BING (Yahoo und so) gefunden zu werden.
Und jetzt kommt mein Dilemma: Ob und wie dieses Monopol entmachtet werden soll, das kann ich nicht sagen.
Immerhin ist es ein Riesenvorteil für die Suchenden, für die Werbetreibenden, für die Nutzer der kostenlosen und meist hervorragenden Googledienste.
Und andererseits: Wäre der Suchmaschinenmarkt gleichmäßig unter fünf großen Playern aufgeteilt, welche alle gleichwertige Suchergebnisse – ich glaube nicht, dass es den Verlagen dann besser ginge.
Momentan aber sehe ich die Gefahr, dass eine Neuauflage des Browserkrieges in Form eines Suchmaschinenkrieges bevorsteht. Bing und Google werden zukünftig Exklusivdeals mit großen Medienunternehmen abschließen. So wie Bing momentan mit Ruper Murdoch, gerüchteweise. Am Ende ist der User der Dumme: Die Hälfte der Nachrichten findet er jeweils in der anderen Suchmaschine. Und wer weiß, wenn erst einmal alle Printpublikationen ihre Websites exklusiv indizieren lassen, dann kommen als nächstes die wichtigen Portale, Foren, Web 2.0 Dinger. Exklusiv indiziert von Bing. Oder Google. Oder Apple?
Wenn man sich das mal kurz ausmalt, dann wäre das Ungleichgewicht zwischen Google und Verlage gar nicht so groß. Denn hinter BING steckt Microsoft mit ausreichend Geld, um auf Einkaufstour zu gehen. Der kurzfristige Gewinner könnten dann die armen Verlage sein, weil sich Bing und Google (und vielleicht auch Yahoo) mit Beteiligungen am Werbeerlös überbieten werden.
Ob das gut ausgeht?