Zitat des Tages
Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man ununterbrochen gezwungen ist, dazuzulernen.
Nothing may endure but Mutability
Der Nachteil der Intelligenz besteht darin, dass man ununterbrochen gezwungen ist, dazuzulernen.
So, das soll also “das beste, was ich je [bei Apple] getan habe” (Steve Jobs) sein. Sogar noch besser als Breakout soll es sein, das neue Apple Tablett.
Ist es nicht. Als vernünftiger und objektiver Applekritiker hatte ich nicht viele Erwartungen an das neue Gerät. Aber selbst diese wurden noch unterboten. Fangen wir einfach mal an, was so richtig misslungen ist:
Der Preis – 500 bis 830 Dollar – ist wie immer zu hoch. Da empfehle ich doch das hier. Für 100 Euro würde ich es mir ehrlich gesagt noch überlegen. Als kleiner Webbrowser für die Couch / den Nachttisch. Aber das geht nun mal gar nicht. Nicht bei den gravierenden Designfehlern.
Und so coole Features, wie ich sie erwartet habe – z.B. eine Steuerung des Heimrechners oder zumindest von Apple TV, also irgendetwas, was naheliegend ist, fehlen völlig. Na ja, aber es hat ja einen Kompass. Wird ziemlich intelligent aussehen, mit dem iPad in der Horizontalen durch eine Fußgängerzone zu navigieren.
– Achso, GPS-Empfänger nur in der teureren 3G Variante. Weil der Bestandteil des Modems ist, logischerweise.
Ein interessantes Plugin (WP Latex, einfach mal suchen), das ich bisher noch nicht kannte:
Gibt man
$latex \frac{49!}{6\cdot(49-6)!}={49 \choose 6}&s=3$
ein, kommt dieses Bild dabei heraus:
ha ha ha ha ha ha

Ich benutze das – warum auch immer – nie. Dabie ist die Funktion ist gerade für längere Artike sehr praktisch.
Mann 1: "Hallo, guten Tag wir sind von der Polizei."
Ich:![]()
Polizist 1: "Wissen sie, ob hier ein Herr S. wohnt?"
Ich: "Ja – also nein, das war mein Vormieter. Der ist 2005 ausgezogen."
Polizist 1: "Wissen sie zufällig, wo der jetzt wohnt?"
Ich: "Nein, damals hat er mir gesagt, dass er wieder zu seiner Mutter ziehn will. Das hat mich gewundert, der war ja verheiratet."
Polizist 2: "Also nach XYZ?"
Ich: "Keine Ahnung, da wo die Mutter damals halt gewohnt hat."
Polizist 1: "Sie haben keinen Kontakt mehr?"
Ich: "Nein, seit der Wohnungsübergabe damals hab ich den nicht mehr gesehen."
Polizist 1: "Okay, dann vielen dank. Ade."
Oha – wenn zwei Polizeibeamte in Zivil nach meinem Vormieter suchen, dann muss der sich ja schon aktiv verstecken. Immerhin hat ja dann weder ein Einwohnermeldeamt (bestimmt noch hier gemeldet) noch eine Krankenkasse noch Finanzamt eine aktuelle Adresse von dem. Dann muss der ja schon nennenswert Dreck am Stecken haben. Ich schau am Wochenende mal, ob in unserer Wohnung irgendwo Drogengelder hinter der Tapete versteckt sind.
Ursprünglich war mein Vorhaben, im DM nur schnell zwei Dinge zu kaufen.
Auf diesem Video sieht man, welcher Anblick sich mir bot – und warum ich mein Vorhaben nicht in die Tat umgesetzt habe:
Diese Filiale bot nämlich 20% Rabatt auf alles wegen Räumungsverkauf. Und hat das wohl ausreichend beworben. Und dann war auch noch Rush hour. Als Entschädigung für eine Stunde Schlangestehen gab es für die Kunden mit ihrem Jahresvorrat an Markenshampoo (20%!!!!) einen Einpackservice und Plastiktragetaschen gratis.
Hier noch zusätzliche Fotos:
Von den Schlechten verlacht zu werden ist fast schon ein Lob.
Erasmus von Rotterdam
Wenn jemand günstig einen Gebrauchten kauft, ist es nicht zu begründen, den Neupreis zur Besteuerung des geldwerten Vorteils heranzuziehen.
via Autoindustrie: Steuervergünstigung für Dienstautos im Gespräch – WirtschaftsWoche.
Finde ich völlig richtig. Ich habe nichts gegen die Besteuerung von der privaten Nutzung des Dienstwagens – aber einen Listenpreis zugrundezulegen, der annähernd nie gezahlt wird/wurde, das ist völlig unlogisch und nicht gerechtfertigt, weil ja der geldwerte Vorteil auch nie in der Höhe entstanden ist. Das ist so, als würde man im Einzelhandel an der Kasse (oder im Internet beim Onlineshopping) die Mehrwertsteuer auf die UVP des Herstellers zahlen, und nicht auf den tatsächlichen Warenkorbwert.
Die Bildzeitung fälscht Statistiken. Oder denkt sich selber Zahlen aus. Soweit nichts neues. Das der gemeine Unterschicht-Bildleser latent ausländerfeindlich ist, ist auch keine Neuigkeit mehr.
Das aber durch den Umweg über eine Nachrichtenagentur auch vermeintlich renommierte Publikationen wie “Stern” und “Süddeutsche Zeitung” die Falschmeldungen der BILD in der ganzen Nation verbreitet werden, und wie Boulevardblätter wie “Focus” noch eins draufsetzen, das kann – nein sollte - man hier nachlesen: Malen nach Zahlen « Stefan Niggemeier
Dazu ein kleiner Exkurs in Sachen Manipulation mit Statistik:
Ich verwende hier mal völlig frei erfundene Zahlen (kennt man ja von der BILD), um zu veranschaulichen, das Prozentangaben keine Aussagekraft haben sollten. Leider klingen prozentuale Veränderungen aber immer spektakulärer als absolute Zahlen.
| 2008 | 2009 | Veränderung in % | |
| Rechte Straftaten | 10′000 | 9′900 | -1% |
| Linke Straftaten | 100 | 200 | +100% |
So wird es offensichtlich: Wenn man schreiben würde, das linke Gewalt um 100 % gestiegen wäre, und rechte um ein Prozent gesunken, dann ist das zwar nach der Prozentrechnung richtig, hinterlässt aber einen völlig falschen Eindruck von der Situation. Was für meinen Berufsstand (Marketing) natürlich super sein kann. Aber im ernsthaften Journalismus hat Relativität nichts zu suchen.
Weiterführender Link: http://www.bildblog.de/14944/einar-hat-aufm-rechten-auge-ein-milchmaedchen/