Archiv für den Monat: Februar 2010

Persil Hygiene Spüler

Ich mache mal wieder ein trnd Projekt mit. Diesmal geht es um Persil Hygienespüler, ein Produkt, dass die Wäsche in der Waschmaschine desinfiziert. Ich bin zwar kein Hypochonder, aber mit den vielen Grippen und sonstigen Bakterien, Viren, Pilzen und Keimen in unserer Umwelt habe ich mir schon Gedanken gemacht, ob ich sowas mal benutzen sollte. Die Sache ist ja die; meine hochwertige Designerklamotten sind ja alle ziemlich empfindlich, ebenso Sportfunktionstextilien. Im Prinzip darf der Großteil unserer Wäsche nicht über 30°C gewaschen werden. Ich mach trotzdem immer 40° ;-)

Persil Hygiene Spüler

Unter 60°C (was bei mir nur Frotteehandtücher und Bettwäsche vertragen) überleben Bakterien, Viren etc. aber. So würden eventuelle Krankheitserreger auf/in den Kleidungsstücken in der Waschmaschine nicht absterben, sondern nur gleichmäßig auf alle anderen Wäscheteile verteilt werden.

Und da kam mir das TRND Projekt gerade passend. Ich habe für mich eine ganze Flasche Hygienspüler bekommen, und zusätlich 30 Miniaturfläschchen (meine Freundin findet die süß) á 90ml zum Verteilen. Also 30x eine Waschmaschinenladung. Und dementsprechend viele Prospekte. Und 20 Fragebögen.

Nun ist das mit diesem Projekt etwas schwieriger als bei anderen (zum Beispiel Somat 9 Tabs oder Dr. Oetker TK-Pizza): Ich kann ja nicht sehen, ob das Produkt funktioniert. Ich muss das einfach glauben. Dementsprechend fragen die Fragebögen auch eher allgemein die Einstellung zum Produkt ab, und nicht wie gut man es findet. Ich sag also mal so: Wenn’s funktioniert, wie beschrieben (was ich einfach mal glaube) dann finde ich das schon gut. Ob ich es kaufe, hängt somit stark vom Preis ab, der bei 3,79 Euro liegen soll. Was dann für circa 11 Waschmaschinenladungen ausreicht.

Verschwendeter Nachmittag (UPDATE)

Ich habe jetzt geschätzt 4 Stunden damit zugebracht, aus meinem digitalen Satreciever den Ton per koaxialem SPDIF in meine Soundkarte zu bekommen. Diese hat zwei SPDIF Eingänge, bei beiden funktioniert es nicht. Und das schlimme ist; mangels Oscilloskop und mangels Handbuch / Datenblatt für meinen billigen Satreciever kann ich nicht einmal feststellen, ob ein funktionierendes SPDIF Signal aus dem Reciever kommt. Und damit auch nicht, ob es irgendwie an der Soundkarte liegt. Oder am langen Kupferkabel dazwischen. Aber 4 Stunden umsonst im Netz nach Pinbelegungen gefahndet, umsonst geschraubt und umsonst gelötet. Jetzt bin ich soweit wie vorher; analoger Stereton mit störendem Brummen, dass irgendwie aus dem Beamer kommt (oder irgendwie ins VGA-Kabel zwischen Beamer und Rechner).

Ich hasse sowas.

Und eigentlich war das nur Plan B, weil ich keinen Plan A habe, das Brummen aus dem Beamer/VGA-Kabel zu bekommen. Alle möglichen Stromstecker-Tricks habe ich schon vergeblich angewendet. Für Vorschläge wäre ich dankbar.

Update: Problem gelöst. (Liebe VDEler, ab hier nicht mehr weiterlesen) Ich habe in der Steckdose für den Beamerstrom mit Gaffatape die Schutzkontaktstecker isoliert. Kein Netzbrummen mehr in den Boxen, kein Flimmern mehr im Bild. Super.

Umfrageergebnis: Apple iPad überzeugt kaum Käufer

Die Marktforscher von Retrevo haben sowohl vor als auch nach der iPad Pressevorstellung 1000 Personen in den USA zum iPad befragt. Das Ergebnis deckt sich ziemlich gut mit meiner Schlußfolgerung. 52% Geben an, dass sie es definitiv nicht kaufen würden, nur 9% planen den Kauf. 61% geben an, dass sie das iPad nicht brauchen, nur 5% brauchen es “unbedingt”. Also liegt die Kaufbereitschaft zwischen realen 5% und mit Unschlüssigen bei sehr optimistischen 30%.

Bekanntheit und Kaufabsicht

Brauchen sie das iPad?

Die ausführlichen Details sollte jeder hier nachlesen:
Apple iPad Hoopla Fails to Convince Buyers | Retrevo (englisch)

Die reellen Absatzzahlen lassen sich aus diesem vernichtendem Umfrageergebnis natürlich nicht vorhersagen: Erstens kann Apple noch am Preis und sogar am Produkt selber (zumindest Software) Hand anlegen. Zweitens kann die Zielgruppe vielleicht nicht repräsentativ sein. 1000 Zufällige von 300 Millionen sind vielleicht eine gute Stichprobe. Aber es könnten ja überdurchschnittlich viele Applefans oder Applekritiker unter den Befragten gewesen sein. Oder Menschen, die sich so oder so nie ein Tablet PC kaufen würden.
Drittens darf man nicht den “Coolnessfaktor” eines Pioneers vergessen. Den Menschen, die noch vor den “Early Adaptors” als wirklich allererste ein neues Gadget besitzen wollen. Die vor den Stores campieren, um morgens als erste an der Kasse zu stehen. Diese Personen kaufen oftmals Hype-Gadgets, die sie ohne den Hype vielleicht nie gekauft hätten.