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Der vielleicht letzte Eintrag vor unserem Österreich-Urlaub:
Postmaterialist. Tierfreier Nichtraucherhaushalt. Nach Diktat verreist.
Der vielleicht letzte Eintrag vor unserem Österreich-Urlaub:
Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.
Abraham Lincoln
Yves St. Lauren Haarspray Overkill:
Da hätte er auch gleich Haargel nehmen können. Oder Kleister.
Ein sehr genial gemachtes Video. Wichtig ist, dass man es von Anfang bis Ende guckt, sonst erschließt sich einem die Auflösung des anfänglichen WTF? nicht.
Mitternacht ist 5 Minuten rum. Daher kann ich jetzt schon das Zitat des Tages bloggen:
If you have something that you dont want anyone to know, maybe you shouldnt be doing it in the first place.
Eric Schmidt, CEO von Google
Denkt mal drüber nach. Der Satz hat das Potential für eine abendfüllende Diskussion – entsprechend viel Rotwein voraussgesetzt.
Oder vielleicht doch ein ursprünglicher Prototyp aus Wolfsburg?
Kleine Anekdote am Rande: Ich würde mich ja gerne allgemein über SUV-Fahrer mokieren, aber seit 4 Jahren fährt auch mein Vater Touareg. Er freut sich wie ein kleiner Junge - es sei ihm gegönnt. Irgendwann muss man sein jahrzehntelang angespartes Geld auch ausgeben.
Wenn ich Mitte 50 bin kaufe ich mir auch einen GL – aber mit Automatik. :-D
In diesem Zusammenhang ein interessanter Hinweis: Bei der Maximaldrehzahl von 9.000/min sind immerhin 150 PS vonnöten, um die innere Reibung des Motors zu überwinden.
http://www.sportauto-online.de/motorsport/ferrari-599xx-tracktest-exklusive-fahrt-in-der-rennversion-1765735.html
Plastischer kann man die Ineffizienz von Verbrennungsmotoren kaum in Worte fassen. Die gute Nachricht: Abzüglich der 150PS für interne Zwecke bleiben diesem Rennstrecken-Ferrari noch 580 PS für den Vortrieb. ;-)
Und zwar so, dass man sie danach nicht wegschmeißen muss. ;-)
Das Problem: Gute Anzüge bestehen aus empfindlichen Naturfasern, und sind auch noch relativ teuer. Diese Naturfasern – außen meistens Schurwolle, innen Seide, Viskose o.ä. – sollen nicht mit Wasser und normalem Waschmittel gewaschen werden. Deswegen gibt Mann seine Anzüge in die Chemische Reinigung, wo die in einer Art Waschmaschine mit Chemikalien bedampft werden und danach mit einem Lösungsmittel abgespült werden.
Das hat drei Nachteile:
Also habe ich viel recherchiert, und gestern einen Selbstversuch gewagt. Ob des Anschaffungspreises meines Anzuges war ich natürlich nervös, und ich gebe hier niemandem die Garantie, dass es bei ihm so klappt. Nachahmung auf eigene Gefahr – aber bei mir ist rein gar nichts passiert.
Also, folgendes ist zu beachten:
Ich mache ja momentan auch bei einem TRND Projekt mit, wo ich den Hygienespüler von Persil testen darf. Den habe ich auch benutzt, und wie es auf der Flasche steht, ist der für alle Textilien geeignet.
Nochmal der Hinweis: Ich kann nur bestätigen, dass das bei mir funktioniert. Ich habe sogar die Ärmel- und Beinlänge vorher und nachher gemessen, und die Differenz lag bei unter 5mm – also meiner Meßtoleranz. Wenn jemand das genauso nachmacht, und ihm wider Erwarten sein teurer Anzug auf Babygröße schrumpft und zudem die Farbe verliert – macht mich nicht dafür verantwortlich. Bei mir klappt das. Nie wieder Chemische Reinigung.
Update: Wer wie ich nach der Wäsche seinen Anzug gerne wieder ganz steif und akkurat haben möchte, der wird feststellen, das fast alle im Handel erhältlichen Wäschestärken und -steifen nicht für Schurwolle (“chemisch zu reinigende Textilien”) geeignet sind. Ich habe eine gefunden, nämlich von Reckitt Bensinger die “Hoffmanns Wäschesteife”. Die kommt in die Weichspülkammer und macht die Kleidung einerseits auch wirklich fester und meine Anzüge vertragen die problemlos. Darf man allerdings nicht mit Persil Hygienespüler mischen, dann gibt es lauter weiße Klümpchen nachher. Und man muss da viel nehmen – da bei dem Schonwaschprogramm ja sehr viel Wasser in die Maschine gepumpt wird. Damit ist dann alles perfekt: Außen ist der Anzug stabil und korrekt wie Pappkarton, innen seidig.
Die Zeiten, in denen auf der Cebit neue Trends gezeigt wurden, sind längst vorbei.
Stefan Engel, Acer Deutschland Chef auf http://www.absatzwirtschaft.de
Kann ich so unterschreiben. Als sehr erfahrener Cebit Besucher muss ich nach meinen drei letzten Besuchen sagen: Diese Messe ist bedeutungslos und hat bald keine Existenzberechtigung mehr. Deshalb werde ich dieses Jahr nicht hinfahren – selbst wenn ich wieder eine Bitte-bitte-wir-brauchen-Besucher-Freikarte bekäme und dazu noch Anreise und Hotel. Völlig sinnlos. Mal sehen, wie das 2012 aussieht.