Das ist ein Brett
Heute kommt – nach 3 Wochen Wartezeit – unsere Küchenarbeitsplatte. Die drei Wochen setzen sich zusammen aus zwei Wochen Wartezeit wegen Sonderanfertigung mit Zuschnitt, und eine Woche weil “nach Stuttgart liefern wir nur Donnerstag”. Nun ja, ein kleiner Auftrag für den Spediteur, ein großer Schritt für unsere Wohnung. Wir haben beide zwei Wochen Urlaub (die erste fast vorbei), und viel muss nicht mehr gemacht werden. Andererseits ist die Wohnung auch noch weit weg von fertig; speziell das Wohnzimmer ist unser Sorgenkind. Die Couch ist immernochnicht bestellt, weil wir eigentlich Couch und Arbeitsplatz im Wohnzimmer haben wollen, aber da bekommen wir Platzprobleme. Egal, wie man es dreht und stellt. Von daher ist der Beamer und die Soundanlage noch nicht angeschlossen. Wenn das alles so gepasst hätte, wie wir uns das gewünscht haben, dann wäre das Wohnzimmer bis auf die neue Couch fertig. So haben wir erst einmal die Arbeiten ruhen lassen und planen neu.
Ansonsten war die Elektroverkabelung der Wohnung, nun ja, überraschend. Im Bad gibt es keinen Anschluß für eine Deckenlampe. Die Drähe vom Lichtschalter kommen aus der Wand, ungefähr da, wo der Spiegelschrank hängt. Das resultiert in einer doch ziemlich doof aussehenden Kabellage. Aber Unterputz-Kabelverlegung übersteigt dann doch meine Erfahrung, erfordert Werkzeuge, dich ich nicht habe und Material, dass ich nicht kaufen wollte. Zumal der Zeitaufwand in keinem Verhältnis zur Lampe steht. Ganz abgesehen davon, was die Vermieterin wohl davon hält, wenn ich die Decke im Bad auffräsen würde. Im Gästeklo übrigens das Gleiche – Licht an der Wand, nicht an der Decke. Macht man das heute so? Wollen die Elektriker nicht an die Spannbetondecken ran?
In der Küche noch kurioser; drei Drähte kommen aus dem Fliesenspiegel an der Wand. Die haben einen Stromkreis, sind aber keine Steckdose, sondern enden hinterm Serien-Lichtschalter. Schalten kann man die aber nicht, weil die ja schon irgendwie einen Stromkreis haben. Ich tippe auf Kurzschluss, irgendwo in der Wand. Oder von vorneherein ein Fehler bei der Installation. Kann ja mal passieren.
Der heutige Tag gilt nun ganz der Küche. Arbeitsplatte, Spüle, Licht über Arbeitsplatte, Herd – alles in allem wird das einen Tag verbrauchen. Vielleich müssen wir nochmal zum Baumarkt fahren und die Frischwasserleitungen zur Armatur nochmals verlängern und und und…
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Tags: Arbeitsplatte | Küche | Umzug


12. August 2010 um 10:21
vllt. erinnerste dich ja noch an unser (nils & mein) bad. da is auch keine lampe an der decke, was wir mit einer dreistrahligen halogenlampe so leidlich gelöst haben. ist immer noch weit entfernt von hell, aber wenn du bei dir ne 5er halogen-/led-/whatever-lampe hinbaust und 2-3 spots davon auf die decke ausrichtest, hast du (bei einer hellen decke) immer noch ne menge lichtreflektion. ist immer noch nicht so hell wie ne deckenlampe, dafür immerhin angenehmes indirektes licht.
und wenn das ein stahlbetonhaus ist, wirste dir eh sämtliche bohrer-stemmaufsätze verstumpfen, bis du an der gewünschten stelle bist. aber ansonsten ist das up-kabel-verlegen nicht weiter schwer. haben wir damals auch in der wigandstraße gemacht, ohne jegliche erfahrung. ;)
12. August 2010 um 14:09
Och man, ich hab schon keine Lust mehr.
Die Arbeitsplatte passt sehr genau. Zu genau. Die ist millimetergenau die Größe, die sie bräuchte, wenn sie in der endgültigen Position ist. Nur kriegt man sie dort nicht hin, ohne halb die Tapete von der Wand zu schrubbeln. Und dass die Wände nicht im perfekten rechten Winkel zueinander sind, ist auch ein Hindernis. Mussten jetzt die schöne neue Arbeitsplatte mit der Stichsäge um 4mm kürzen. Jetzt passt alles bei der Anprobe.
Nun müssen beide Platten wieder raus, damit wir die Schränke final für Frischwasserleitungen und Strom und so vorbereiten können. Dann irgendwie die Platte zusammenleimen, und dann dahin und dann Herd und Spüle und Armatur einbauen und ach, ich hab keine Lust. Ist schon 15 Uhr durch.
13. August 2010 um 21:13
So. Endlich. Zu 90% fertig. Die restlichen 10% warten auf externe Faktoren. Aber soweit ist die Küche betriebsbereit, und sieht jetzt schon geil aus. :-) Feine Arbeitsplatte habe ich da ausgesucht. Morgen geht es nach München.