Monatsarchiv für September 2010

 
 

Dynamisches Stromsparen am PC

Moderne PCs verfügen über Komponenten, die leistungsabhängig stromsparen können. Speziell Notebooks haben da viele Möglichkeiten. Nicht nur Bildschirmhelligkeit, sondern auch die Technologien im Prozessor, die anforderungsabhängig die Leistungsaufnahme regeln. Das ist alles schön und gut, aber insgesamt etwas unflexibel. Meist hat man bei Windows nur zwei Einstellung und eine Schwelle, ab der umgeschaltet werden soll. Und auf Details wie Kernspannung o.ä. hat man gar keinen Einfluss.

Hier springt Granola ein. Das regelt das alles automatisch und idiotensicher. Höchstleistung, wenn man sie braucht (zum Beispiel Film schauen, Zocken) und Energiesparbetrieb, wenn man wenig Leistung braucht (Texte lesen).

Das alles mit drei Einstellungen: Langsam, Auto, schnell. Wobei man nur die Auto braucht. Das Programm läuft unsichtbar im Tray. Wenn man das Fenster aufruft, sieht man eine Statistik, wieviel Strom, CO2, Bäume, Energie in Prozent und Geld man ohne Leistungsverlust eingespart hat. Bei mir sind es aktuell 40,3% weniger Energieverbrauch.

Granola for Microsoft Windows.

Und wem die Umwelt nicht so wichtig ist, der kann ja einfach mal an seine letzte Stromrechnung denken ;-)

Hier entsteht eine neue Jahreszeit

Wenn der Sommer vorbei ist und die Ernte in die Scheuern gebracht ist, wenn sich die Natur niederlegt, wie ein ganz altes Pferd, das sich im Stall hinlegt, so müde ist es – wenn der späte Nachsommer im Verklingen ist und der frühe Herbst noch nicht angefangen hat – dann ist die fünfte Jahreszeit. Nun ruht es. Die Natur hält den Atem an; an andern Tagen atmet sie unmerklich aus leise wogender Brust. Nun sind da noch die Blätter und die Sträucher, aber im Augenblick dient das zu gar nichts; wenn überhaupt in der Natur ein Zweck verborgen ist: im Augenblick steht das Räderwerk still. Es ruht.

So vier, so acht Tage – Und dann geht etwas vor. Eines Morgens riechst du den Herbst.
Es ist noch nicht kalt; es ist nicht windig; es hat sich eigentlich gar nichts geändert – und doch alles.

Aus: Kurt Tucholsky, die fünfte Jahreszeit

Wenn der Sommer vorbei ist und die Ernte in die Scheuern gebracht ist, wenn
sich die Natur niederlegt, wie ein ganz altes Pferd, das sich im Stall hinlegt,
so müde ist es – wenn der späte Nachsommer im Verklingen ist und der frühe
Herbst noch nicht angefangen hat – dann ist die fünfte Jahreszeit.
Nun ruht es. Die Natur hält den Atem an; an andern Tagen atmet sie unmerklich
aus leise wogender Brust. Nun ist alles vorüber: geboren ist, gereift ist,
gewachsen ist, gelaicht ist, geerntet ist – nun ist es vorüber .
Nun sind da noch die Blätter und die Sträucher, aber im Augenblick dient das zu
gar nichts; wenn überhaupt in der Natur ein Zweck verborgen ist: im Augenblick
steht das Räderwerk still. Es ruht.

Mücken spielen im schwarzgoldenen Licht, im Licht sind wirklich schwarze Töne,
tiefes Altgold liegt unter den Buchen, Pflaumenblau auf den Höhen … kein Blatt
bewegt sich, es ist ganz still. Blank sind die Farben, der See liegt wie gemalt,
es ist ganz still. Ein Boot, das flußab gleitet, Aufgespartes wird dahingegeben – es ruht.

So vier, so acht Tage – Und dann geht etwas vor. Eines Morgens riechst du den
Herbst. Es ist noch nicht kalt; es ist nicht windig; es hat sich eigentlich gar
nichts geändert – und doch alles.

Skateboard mit Kettenantrieb

Ich will das haben. Sehr. (Aber in silbermetallic.)

Meine Gamer-Kindheit als Musikvideo

8-Bit-Mash-Up:

Eclectic Method – 8 Bit Mixtape from Eclectic Method on Vimeo.

Wie viele Apps nutzt ihr wirklich?

Mal eine Frage an alle Smartphonebesitzer, speziell an die mit Appstoreuser (Android und iIrgendwas):

Wie viele der gekauften oder freien Apps auf euren Geräten nutzt ihr wirklich? Und wie viele davon habt ihr nur einmal “gecheckt”, weil die Funktion cool ist – aber keinerlei Relevanz für das Alltagssleben als solches hat? Ich tippe mal auf 5%.

Ich selber nehme mich da nicht aus. Neben der Telefonie- und Organizerfunktion (Kontakte, Kalender, Aufgaben) nutze ich den Taschenrechner, Google Maps, den Browser Bilder, Videos und vielleicht mal Skype. Installiert habe ich bestimmt noch ein Dutzend weiterer Programme, wie youtube, twitter (zu umständlich, sonst würde ich das öfter nutzen), facebook (zu wenig Funktionen) etc.


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