Monatsarchiv für Januar 2011

 
 

Zitat des Tages

Wenige Mitarbeiter sorgen dafür, dass etwas geschieht, viele Mitarbeiter sorgen dafür, dass nichts geschieht, viele Mitarbeiter sehen zu, wie etwas geschieht, und die überwältigende Mehrheit hat keine Ahnung, was überhaupt geschehen ist.
Unbekannter Autor

Maden / Wümer in Kauflands Karina Schokolade

Karina ist wohl eine Handelsmarke von Stollwerck, extra für den Discounter Kaufland (gehört zur Schwarz Gruppe, zu der auch LIDL gehört). Zumindest ist die Adresse der Karina Schokoladenvertriebs GmbH identisch mit der von Stollwerck.

Stollwerck kennt man durch die Marken Alpia (“Wir stecken jede Mark in unsere Schokolade und nicht in die Werbung”) und Sarotti.

Zukünftig wird man die wohl auch als der Hersteller von Schoki mit Insektenbeilage kennen. :-) Sollte sich bewahrheiten, dass Karina Schokolade wirklich von Stollwerck ist. Ich weiß es nicht, weil die Kundenservicenummer am Sonntag nicht besetzt ist.

Aber zum Fall. Die Schokolade haben wir am Samstag, 29.1.2011 im Kaufland in Stuttgart Möhringen gekauft. MHD bis April. Ist aber unwichtig, weil diese Maden oder Würmer oder Larven oder was auch immer da in der “Weiße Crisp Schokolade” rumgekrabbelt ist sich wohl auch über verdorbene Schokolade gefreut hätten.

Im ersten Moment wollte ich das gar nicht glauben, als mir meine Freundin das gezeigt hat. Das ist so eklig, das kennt man nur aus dem Internet. Sowas passiert einem nicht selber, schon gar nicht in Deutschland, was eigentlich sehr hohe Qualitätsstandards bei Menschenfutter hat.

Also, folgende Fotos sind nichts für schwache Nerven.
Den ganzen Beitrag lesen…

Gesellschaftliches Leitmilieu

Allein der Ausdruck ist ja schon so geil, dass ich ihn künftig inflationär verwenden werde. Gesellschaftliches Leitmilieu.
Noch besser ist übrigens das ganze Zitat aus einer Marktstudie der Fleischindustrie:

In gesellschaftlichen Leitmilieus ist mengenorientierter Fleischkonsum out.

Kaum ist Steve Jobs krank, kaufen die Aktionäre Google Aktien

Interessant auch, wenn man sich die Kurse von Apple bei der Frankfurter Börse und bei Nasdaq vergleicht. Hier in Deutschland durfte man noch mit Aktien handeln, in Amerika war gerade Feiertag. Deswegen ist da der Kurs nach Bekanntgabe von Steve Jobs’ Ausscheiden erst mit einem Tag verzögert abgestürzt.

Und abgestürzt trifft es wirklich. In Frankfurt war Apple schlagartig 20 Milliarden weniger wert.

Krass ist das ganze auf und ab in Frankfurt; erst rauscht der Kurs in den Keller. Dann kaufen die, die sich denken können, dass er wieder steigen wird. Was auch passiert. Dann gibts kurz einen Ausschlag nach unten, weil vermutlich alle befürchten, dass die Preissteigerung zu schnell war. Daraufhin genausohoch ein Ausschlag nach oben, weil dann wiederum die kaufen, die ein Schnäppchen machen wollen. Und dann steigt’s normal weiter. In Amerika (siehe oben) war das nicht so. Da tut sich gerade nichts mehr.

Ich so, MTV so

Ich so: “MTV, du nervst. Geh sterben!”

MTV so: “Okay.”

Hier gibt es übrigens eine Anleitung, wie man immer noch kostenlos MTV schauen kann: http://www.endoftheinternet.com/

Das Problem mit den Tablets

Ich kann mich für die Idee von Tablets wirklich begeistern. Nicht von Anfang an, als Microsoft das damals im Jahr 2001 erfunden hatte, aber seit sagen wir mal 2010.

Eigentlich nur für zwei Funktionen:

1. Im Web surfen
2. Fotos angucken / zeigen
2b. Videos angucken /zeigen.

Gerade Punkt 1 ist gefühlt 90% von dem, was ich privat an meinem Notebook tue. Das Notebook ist ein sehr gutes 17″ Markengerät, von meinem Arbeitgeber. Und zwar richtig gute Businessmarke, keine Asienmarke. Wobei es von dort auch durchaus Qualität gibt (Lenovo, Toshiba). Ich erwähne das Notebook deswegen so ausführlich, weil das Problem, das ich mit Tablets habe, sehr gut anhand meines sehr guten Notebooks verdeutlicht werden kann.

Man kann sagen, in 2010 hatte Apple mit dem iPad ein Quasimonopol im Tabletmarkt. Ich habe damals im Frühjahr schon vermutet, dass das iPad nicht so toll ist, und nachdem sich mein Chef das zu Weihnachten geschenkt hat, und ich im Dezember ausgiebig damit rumgespielt habe, sehe ich, dass ich recht hatte.

Einerseits versagt das iPad stark in den oben genannten Punkten: Websurfen ohne Flash und andere Plugins ist ziemlich öde, Fotos werden in der Auflösung runtergesampelt und können nur umständlich aufs Gerät übertragen werden, und Videocodes kann das Ding glaube ich keine 5. Der VLC Player hat geruckelt und ist außerdem eh wieder aus dem Appstore geflogen (vorgestern glaube ich).

Aber das schlimmere Problem ist der Preis. Das iPad kostet mit vernünftiger Ausstattung 800 Euro, und das ist bei weitem zu viel.
Und das ist das Problem mit den Tablets.

Dass das iPad so schlecht ist, das Problem wurde gelöst: Siehe hier

Das Preisproblem aber bleibt. Soweit ich das an den schon genannten Preisen ablesen kann.

Ein Tablet – sei es noch so gut zum surfen auf der Couch geeignet – ist nur ein Tablet. Kein vollwertiges Notebook, nicht einmal ein Netbook. Die Leistung ist eingeschränkt und der Nutzung angepasst, was im Hinblick auf Akkubetrieb auch gewünscht ist. Die Auflösung ist gering, die Komponenten allesamt eher unterdurchschnittlich. Durch die feste, niedrige Auflösung kann die Grafikkarte kleiner ausgelegt werden, die Bildschirme sind dementsprechend klein und billig, und wegen klein auch noch sparsam. Die Prozessoren müssen keine Proteine falten und wer zocken will, soll sich eine XBOX 360 kaufen. Ebenso kann auf Surroundsound und Grafikausgang verzichtet werden, denn abendfüllende Spielfilme auf einem Tablet guckt doch nur ein Bruchteil der User. Wir leben im Jahr 2011. Zwei Drittel aller 3D-Fernseher in den USA sind mindestens 55″ groß. Hardwaremäßig sollte man da also nicht in die Vollen gehen. USB, WLAN, Audio (Mikro/Headset), Bluetooth, Speicherkartenleser, eingebaute Webcam,  und Strom. Das ganze etwa in A4 Größe und mit einer Auflösung von größer gleich 100 Pixel pro Zoll.

Ein Tablet ist ein Tablet, kein PC.

Ein Tablet ist nicht einmal halb soviel PC wie mein wirklich gutes Laptop. Dieses hat im Frühjahr etwa 500 Euro gekostet, davon 100 die Software. Mittlerweile gibt es für das gleiche Geld mehr Leistung, wie immer. Ein sehr gutes Tablet dürfte also nach gesundem Menschenverstand nicht mehr wie 250 Euro kosten. Wie gesagt, ein sehr gutes Tablet, nicht nur ein iPad. Addieren wir noch Schischi wie GPS, Kompass und andere Pfennigartikel wie Beschleunigungssensoren und so etwas, dann machen wir 300 draus. Und selbst da müsste ich schon “eine Nacht drüber schlafen”, ob ich mir ein Surfgerät für 300 Euro kaufen würde. 200 klänge besser, ist ja nur ein Zweitgerät zum PC. Mehr ist es nicht – mehr muss es nicht sein. Und entsprechend der vom Kunden empfundenen Leistung (= Nutzen) muss der Preis sein. Technisch muss das machbar sein. Mein Laptop besteht aus doppelt soviel und weit mehr als doppelt so leistungsfähiger Hardware. Kostet aber aktuell nur die Hälfte. Seltsam, oder nicht?

Heute ist alles besser

Früher war alles schneller

Sex mit Hilfe einer Denial-of-Service Attacke

Gerade auf Hackernews drüber gestolpert:

A few months ago two friends and I decided to do something interesting. We live in a relatively small town. Not tiny, but small. On [zensiert] we saw about 30 women from here, but they would not respond often. So we decided to create 50 fake accounts, all of them beautiful women that would divert attention. We meticulously constructed the profiles to look authentic. Then came the day to set everything in motion. My two friends operated the 50 accounts while I found the prettiest (real)woman I could and after a while decided to hit on her.

It worked. With everyone, particularly the hunks, occupied with fake women I secured a date with a woman who was most certainly out of my league. Two dates. Sex. Still seeing her, but wouldn’t want her or anyone else to know about how I got her.

I’m planning on automating this with some coding in the future so it will scale for when I’m in a small city or something. All is fair in love and war!

Find ich gut. Wenn ich Single wäre, dann hätte ich genau die richtigen – ach was – die besten Freunde, um sowas zu machen. Einen für’s coden und einen, der die 50 Fakeaccounts betreut. Na ja, und eine Frau. Also jeder 25.


  • Letzte Tweets