Das Problem bei der direkten Demokratie ist ja der Bürger. Nehmen wir mal an, wir würden die Bürger fragen was Sie von… hm… zum Beispiel von einem neuem Bahnhof halten. Mitten in Stuttgart. Erst einmal sind alle dafür, also baut man den Bahnhof. Dann sind alle dagegen, und der Bahnhof muss wieder weg. Und dann fehlt einem ein Bahnhof. Wir merken also: in einer direkten Demokratie hätten wir einen dringenden Bedarf an aufblasbaren Bahnhöfen. Und an aufblasbaren Umgehungsstraßen. Oder aufblasbaren Windkraftwerken. Am besten alles aufblasbar.
Dieter Nuhr
Archiv für den Monat: Mai 2011
Letztes Möbelstück im Wohnzimmer angebracht

Bester Font für Quellcodedarstellung
Der beste Font für Quellcodedarstellung ist “Consolas” von Microsoft. Leider ist der nicht mit allen Platformen kompatibel und Teil von Microsoft Software (Windows oder Office), und damit nicht frei für andere Computer verfügbar.
Deshalb hier für die Linux- und Macuser, die kein MS Office haben, der zweitbeste (weil freie und auch sehr gute Monospace-) Font für Quellcodedarstellung:
INCONSOLATA: http://www.levien.com/type/myfonts/inconsolata.html
Hätte man das nicht auf dem Display anzeigen können?
Und die Funktionalität des Zeiterfassens unterbinden?

Das Analoge auf dem Digitalen
Skype ist nicht tot
Immer dieses Rumgeheule im Internet. Von Microsoftgegnern und Schwarzmalern. Das der Kauf durch Microsoft der Anfang vom Ende von Skype ist. Wie kommt man auf so eine Idee? Nur weil Skype jetzt Microsoft gehört (und nicht mehr eBay bzw. einem Investorenkonsortium) muss es ja nicht schlechter werden. Im Gegenteil, ich nehme an, es wird sogar viel besser (in Windows Phone 7 integriert). Aber Fakt ist: Genauer als anhand der schwammigen Aussagen seitens Microsoft weiß auch keiner, warum man Skype gekauft hat. Ich tippe mal stark darauf, dass die auch mal etwas mit 161 Millionen Nutzern haben wollten.
Viel interessanter ist, was passiert wäre, wenn Microsoft Skype nicht gekauft hätte. Wenn ich 8,5 Milliarden Dollar zu zahlen bereit bin, dann muss ich’s aber nötig haben. Und Großes damit vorhaben. ;-)

Zitat des Tages – Filmtipp
Geht unbedingt in den Kinofilm Thor, das ist wie 300, bloß, dass alle wie Ikea-Möbel heißen!
Unser Sofa ist nun endlich komplett – und noch viel mehr
Zu der letztes Jahr bestellten Ledercouch gehören auch zwei Lederhocker. Die fehlten bei der Lieferung Ende November. Der Händler versprach nachzuliefern, was allerdings 3 Monate dauern würde, weil die extra für uns produziert werden. Nach diesen 3 Monaten waren die Hocker fertig, allerdings falsche Farbe des Leders. Das war vor 3 Monaten. Heute endlich die Hocker in der richtigen Farbe bei mir im Wareneingang der Firma eingetroffen – inklusive einer weiteren 250kg schweren Couch, die nicht auf dem Lieferschein steht. Als Wiedergutmachung für die lange Wartezeit oder wie? :-)
New York Reisetagebuch
… habe ich nicht geschrieben. Hatte ich aber vor. Mindestens einmal täglich bloggen und tagesaktuelle Fotos hochladen. Habe ich aber nicht gemacht. Weil ich einerseits aufgrund unserer 16-Stunden-Tage abends nachts im Hotel keine Energie mehr für’s Web verschwenden wollte, und andererseits – das steht unten – war es mit der Connectivity auch nicht soweit her, wie ich erwartet habe.
Fotos gibt es auch jetzt noch nicht, weil die fast 1000 Bilder erstmal gesichtet werden müssen, und meine Freundin ein bedingtes Vetorecht hat. Bedingung ist, dass sie mitbekommt, wenn ich Fotos veröffentliche ;-)
Hier schreibe ich mal kurz (weil nur Mittagspause) zusammen, was am mich am meisten überrascht hat. Das ist für Deutsche, die zum ersten Mal nach New York reisen, vielleicht ganz hilfreich.
Also:
- Sicherheitskontrolle inklusive Inspektion aller Körperöffnungen am Flughafen: Hatten wir jetzt nicht so. Kein Schuhe ausziehen, nicht einmal abtasten. Und das bei 4 Checkpoints. Allerdings war der Beamte bei der Passkontrolle und Fingerabdruckname am Flughafen New York ein Arschloch. Oder Misantrop. Sehr unfreundlich, sehr unwillig, vielleicht hasst er Ausländer. Hat uns nicht das Leben schwer gemacht, aber ist halt ein Arsch gewesen. Müssen die vielleicht auch sein. Weiterlesen