Archiv für den Monat: März 2012

Web 2.0 und Soziale Medien: DIN SPEC 91253 normt den Start ins Mitmach-Internet – MittelstandsWiki

Das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) hat die Spezifikation DIN SPEC 91253 für die Einführung und das Management von Web 2.0 und Sozialen Medien in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) herausgebracht. Dem Institut zufolge soll sie dieser Zielgruppe ein mögliches Standardvorgehen bei der Einführung und Nutzung von interaktivem Internet und Social Mediaaufzeigen.

via Web 2.0 und Soziale Medien: DIN SPEC 91253 normt den Start ins Mitmach-Internet – MittelstandsWiki.

Ob man sich dafür auch zertifizieren lassen kann? Nach einem sündhaft teurem Audit? So wie bei DIN 9001 oder TS 16949? ;-)

Mal im Ernst. Ich finde das ja ganz interessant, dass sich jemand Gedanken gemacht hat, wie man Mittelständler das Thema Social Media beibringen könnte. Gerade im verarbeitendem Gewerbe steht der deutsche Mittelstand ja auf Normen, Vorgaben und Best Practices. Eine Norm für alles, und alles nach Norm.

Aber Web 2.0 und Social Media? Das Thema ist doch so schnelllebig, da ist doch das meiste Wissen veraltet, bevor die Norm einigermaßen eingeführt ist.

Vor fünf Jahren gab es noch keinen Community Manager, kein Social Media Manager und nicht wirklich mobiles Internet. SMO steckte hierzulande noch in den Kinderschuhen. Was wird in fünf Jahren sein? Beim “Web 2.0″ ist das einzig beständige die ständige Wandelbarkeit. Gestern xyzVZ, heute Facebook, morgen Google+. Gestern ICQ, heute Skype, morgen ?

Ich bin nicht gegen die Normierung an sich. Ich denke aber, dass das dem Anwender ein falsches Bild vermittelt wird. Die meisten DIN und ISO Normen sind wie in Stein gemeißelt. Zu recht. DIN A4 ist seit ewigen Zeiten immer gleich. Social Media ist aber vielmehr eine Denkhaltung, als ein (oder mehrere) Prozesse, die sich normieren lassen.

Google Wochenangebote

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Ich zitiere hier mal einfach von derhandel.de:

Der Suchmaschinenbetreiber Google hat ein neues Anzeigenangebot für stationäre Händler gestartet: Handelsunternehmen können über “Google Wochenangebote” ihre wöchentlichen Sonderangebote ähnlich wie bei den Post-Wurfsendungen auf einer interaktiven und personalisierten Website präsentieren, meldet der Suchmaschinenbetreiber. Kunden könnten diese Angebote somit leichter finden. Damit macht Google vor allem der lokalen Prospektplattform kaufDa.de des Springer Verlags Konkurrenz.