Kategorie-Archiv: Sonstiges

Mehr als vier Sony Xperia Smarttags mit Smart Connect App verwenden

Oder sogar fremde NFC-Chips. Das Problem mit den Original Sony Xperia Smarttags ist, dass die dazugeörige App nicht etwa die einzigartige Seriennummer der Tags ausliest, sondern die Chips alle gleichen Inhalt haben. Also kann man nur 4 Smarttags in der Smart Connect App verwenden: Rot, Schwarz, Blau und weiß. Auch wenn man mehrere hat, alle roten sind immer ein und derselbe rote Smarttag in der App.

Das kann man ändern, kostet nix, braucht man zwei Apps und 4 Minuten Zeit für. Herausgefunden hat das meine Freundin. Kann jeder Laie machen, aber den Prozess zu beschreiben ist aufwendig. Sie müsste viele Screenshots machen, das alles hier ausformulieren usw.

Daher frage ich lieber vorher: Wollt ihr wissen, wie man Sony Xperia Smarttags umprogrammiert?

Wenn ja, dann meldet euch in den Kommentaren.

Darf man im Jahr 2013 in Stuttgart sein Auto auf öffentlicher Straße waschen?

Auto Handwäsche und Umweltschutz – viele denken, das widerspricht sich. Dabei ist jeder wirkungsvolle Haushaltsreiniger, den man mit dem Putzwasser in den Abfluß kipp umweltschädlicher als ein gutes Autoshampoo. Schließlich ist Autolack empfindlich. Viele sehr gute Autowaschmittel sind sogar biologisch abbaubar.

Trotzdem glauben viele Menschen, dass man sein Auto nicht auf der Straße waschen darf, sondern nur noch in Waschanlagen, mit Ölabscheider und allem Pipapo. Das ist falsch und richtig. Aber mehr falsch. Richtig ist, dass jede Gemeinde selber bestimmen darf, ob das erlaubt ist. Steht hier beim Umweltbundesamt.

Wenn man sich jetzt im Internet schlau machen will, ob mein sein geliebtes Auto in Stuttgart per Handwäsche reinigen darf, findet man hunderte von Foreneinträgen und Frage-Antwort Seiten, die sich unterm Strich die Waage halten. Ja und nein kommen auf gleich viele Stimmen. Und man findet eine Mitteiliung aus dem Amtsblatt der Stadt Stuttgart, aber die ist von 2002:

Auto waschen erlaubt
Immer wieder rufen verunsicherte Autobesitzer beim Amt für Umweltschutz an, weil sie nicht wissen, ob sie ihr Auto am Straßenrand waschen dürfen. Grundsätzlich gilt, die Autowäsche am Straßenrand ist laut Straßenverkehrsordnung nicht verboten. Es gibt auch keine Polizeiverordnung, die die Autowäsche untersagt.
Allerdings gelten eine paar Einschränkungen. Autos dürfen nur auf einer befestigten Fläche gereinigt werden. Das Abwasser muss in Straßenkanäle abfließen können, damit es im Klärwerk gereinigt werden kann.
Autos dürfen natürlich nicht bei Minustemperaturen gewaschen werden. Wegen der folgenden Vereisung werden Straße oder Gehweg sonst zur Rutschbahn. Auch aus Gründen des Umweltschutzes gibt es gegen das Auto waschen keine Bedenken. Es dürfen nur keine wassergefährdenden Stoffe eingesetzt werden, die den Boden schädigen könnten.
Bei einer Autowäsche passiert im Grunde nichts anderes als bei einem starken Regen: Schmutz wird vom Auto abgewaschen und gelangt ins Klärwerk. Zusätzlich werden noch Reinigungsmittel verwendet. Solche sind in Haushalten ständig im Einsatz und müssen auch geklärt werden. Zudem fallen Abwassergebühren an, vorausgesetzt es wird Leitungswasser verwendet.
27. Mai 2002
© Landeshauptstadt Stuttgart, Stabsabteilung für Kommunikation Amtsblatt Online

Aber wir haben nun mittlerweile Juni 2013. Deshalb habe ich mich via Facebook an die Stadt Stuttgart gewendet. Das Facebookteam musste sich selber schlau machen, und heute schon kam die Antwort: Ja, man darf in Stuttgart sein Auto auf der Straße waschen.

Hier der Auszug aus der Originalantwort:

Wir haben bei den Kolleg/innen vom Amt für Umweltschutz nachgefragt und erfahren, dass die Regelung aus dem Jahr 2002 immer noch gilt: Autowaschen auf befestigten öffentlichen Straßen mit Abfluss in die Kanalisation ist zulässig.
In Gemeinden, in den Regenwasser direkt in den Vorfluter (Bach, Fluss) geleitet wird, ist dies meist verboten. In Stuttgart läuft das Wasser zuerst noch durch die Kläranlage, wo es gereinigt wird. Deshalb gibt es hier keine Einschränkung. [...]

Wem Waschanlagenbürsten zu lackschädigend sind, der kann also jetzt sicher sein, dass er in Stuttgart sein heiligs Blechle selber per Hand waschen darf. Dafür empfehle ich übrigens aus eigener Erfahrung das extrem ergiebige und biologisch abbaubare Liquid Glass Waschkonzentrat.

Android integrierter SIP Client für Telekom VOIP konfigurieren

Wer von der Telekom Internettelefonie nutzt, kann das nicht nur auf Festnetzgeräten, sondern auch auf seinem Androidsmartphone nutzen. Entweder über die “Hometalk”-App, welche aber langsam und riesig groß ist, oder über jeden anderen SIP Client. SIP ist ein Standardprotokoll für Telefonie über Internet. Android hat ja ab Werk einen SIP Client. Das ist keine extra App, wie die “Hometalk” von der Telekom, sondern tief in den Einstellungen vergraben.

So kommt man dorthin: Einstellungen > Anrufeinstellungen > ganz nach untenscrollen zum Abschnitt “Einstellungen für Internetanrufe”

Dort kann man zwei Einstellungen vornehmen:

  1. Konten 
  2. Internetanrufe verwenden

Mit dem ersten Punkt legt man sein Telekom / T-Online SIP Internettelefonie Konto an, mit dem zweiten kann man bestimmen, ob ausgehende Anrufe über Festnetz / SIP oder über das Handy geschehen sollen. Ich wähle dort die Einstellung “immer nachfragen“, für die meisten Anwender ist wohl “SIP bei Netzwerkzugriff verwenden” sinnvoll. Das sorgt dafür, dass alle Anrufe vom Handy über Festnetz-Internettelefonie geführt werden, sobald die WLAN-Verbindung steht.
Ich möchte das nicht, weil ich am Handy mehr Flatrate habe als am Festnetz, zudem möchte ich meistens, dass meine Handynummer beim Angerufenen erscheint, und nicht die private Festnetznummer. Telekom Internettelefonie funktioniert nur über das WLAN , und nur am dazugehörigen DSL-Anschluss.

Welche SIP Einstellungen sind die richtigen?

In diversen Android- und Telekomforen existieren verschiedene Auflistungen, welche Einstellungen man vorzunehmen hat, und alle sind falsch. Da wird von Anschlußkennung und T-Onlinenummer gesprochen, von Loginpasswörtern und so weiter. Funktioniert nicht, ist nicht notwendig. Richtig sind nur die Einstellungen, die ich jetzt hier unten aufführe. Die habe ich zufällig durch stundenlanges rumprobieren herausgefunden, es ist quasi ein Mix aus dem, was in anderen Quellen steht.

Also, wenn man auf “Konten” klickt, hat man die Möglichkeit zu definieren, ob man “Eingehende Anrufe annehmen” möchte. Dann würden Anrufe auf der Festnetznummer auch am Androidhandy klingeln. Funktioniert super, hat bei uns aber dafür gesorgt, dass die Festnetztelefone nicht mehr klingeln. Und wenn ich dann “Eingehende Anrufe annehmen” deaktiviert habe, blieb das auch ein paar Minuten so, bzw. man musste erst via Festnetz einen Anruf starten. Keine Ahnung, habe noch nicht alles ausprobiert, großes Problem, liegt vielleicht am Router, an der Telekom, keine Ahnung.

Oben rechts kann man “Konto hinzufügen

Da kommen folgende Einstellungen rein:

Nutzername: Die Festnetztelefonnummer mit 0, nicht mit +49 oder 0049. Einfach nur 071121234567

Kennwort: Das Emailkennwort, nicht das Kennwort für den Internetzugang

Server: tel.t-online.de

Als primäres Konto festlegen: ja, vor allem, wenn man nur ein SIP Konto einrichtet.

Dann unter optionalen Einstellungen

Benutzername für Athentifizierung: Die Emailadresse, zum Beispiel [email protected]

Anzeigename: <Wie Nutzername>

Ausgehende Proxy-Adr.: tel.t-online.de

Port-Nummer: 5060

Transportart: TCP

Keep-Alive senden: Automatisch oder immer, funktioniert bei mir beides. Daher Automatisch.

Wenn einer eine USA-Reise tut, dann braucht er mobiles Internet auf dem Smartphone

Dieser Eintrag hilft mir. Und hoffentlich auch jedem anderen Urlauber oder Geschäftsreisenden. Denn ich habe gerade den halben Abend recherchiert, welche Prepaid Sim ich mir für mein deutsches Smartphone holen soll, wenn ich mal wieder in den USA bin. Die Gründe dafür sind klar: Während Datenroaming und Telefonie im europäischem Ausland ja mittlerweile bezahlbar sind und die Frequenzen passen, sieht das mit der USA ganz anders aus. Da kostet Datenroaming gleich mal das siebenfache oder noch mehr. Es liegt also nahe, sich einfach eine Prepaid-Simkarte zu holen und für die Dauer des USA-Aufenthaltes ins eigene Smartphone zu stecken. Die Vorteile liegen auf der Hand: Günstige USA Konditionen für Telefonie, SMS und Daten, und das ohne Vertragsbindung. Der einzige Nachteil: Man hat solange eine amerikanische Handynummer. Aber aufgrund der Zeitverschiebung telefoniert man ja eh wenig mit Deutschland. ;-)

Und schon wird es kompliziert

Das ist nämlich gar nicht so einfach. Wir deutschen Handynutzer müssen grundsätzlich 3 Frequenzen (Frequenzbereiche) beachten:

  1. GSM / Voice: Auch 2G genannt, oder ganz früher noch D-Netz, das ist für Telefonie und ganz langsame Datenverbindungen via GPRS und Edge.
  2. UMTS: Auch 3G genannt, “schnelles” Internet bis 21 Mbit (mit HSPA Technologie), mit der HSPA+ Technik sogar 42Mbit. In Deutschland bei gutem HSPA Empfang 7 – 10 Mbit realistisch machbar.
  3. LTE: Auch 4G genannt. Tatsächlich schnelles Internet, theoretisch bis 100 Mbit. Ich habe in der Stuttgarter Innenstadt mit T-Mobile schon 51Mbit Download und 11Mbit upload gemessen

Ich gehe davon aus, dass vor allem schnelles mobiles Internet für Smartphonenutzer interessant ist. Soziale Netzwerke, Skype, Email, Google Maps und Navigation etc. Telefonieren ist bei mir persönlich zweitrangig, aber auch das geringste Problem, denn:

Telefonieren geht so ziemlich bei jedem Anbieter, bei UMTS und LTE (3G und 4G) sieht es da schon anders aus.

Jetzt heißt es: Herausfinden, was das Smartphone kann. Dazu schaut man in die technischen Daten (Whitepaper, Bedienungsanleitung) von seinem speziellen Smartphone. Die Betonung liegt auf speziell, weil von jedem Smartphone meist zwei oder drei Varianten existieren, die sich nur anhand der Frequenzen unterscheiden. Ich habe das Xperia Z, und die interne Modellnummer ist C6603. Das bedeutet, die Frequenzen sind für den europäischen Markt gedacht. In meinem Handbuch steht zu Netzwerke:

UMTS HSPA+ 850 (Band V), 900 (Band VIII), 2100 (Band I) MHz
GSM GPRS/EDGE 850, 900, 1800, 1900 MHz
LTE (Bands 1, 3, 5, 7, 8, 20)

Aha, jetzt sind wir schon mal schlauer. Wie gesagt, Daten interessieren mich mehr als Sprache, weil jedes moderne Handy auf der ganzen Welt telefonieren kann, Triband und Quadband nannte man das vor zehn Jahren. Was sehe ich also? Im 3G UMTS HSPA Bereich kann ich Band 1, 5 und 8 nutzen. Sony ist so lieb und schreibt auch gleich die Frequenzen dazu. Denn die Bandnummern nutzen nicht alle Mobilfunkanbieter. Bei LTE stehen nur die Bandnummern, und das ist unpraktisch, denn bei allen Informationen zu amerikanischen Mobilfunkanbietern finde ich nur die Frequenzen angegeben.

Daher habe ich hier mithilfe von Wikipedia und diversen Supportforen der entsprechenden Mobilfunkanbieter folgende Tabelle erstellt:

USA Carrier Voice Frequencies 3G 3G Technik 4G Frequenzen 4G / LTE Band
AT&T 850 MHz, 1900 MHz 850 MHz, 1900 MHz GSM/HSPA+ 700 MHz, 1700/2100 MHz 17/4/13
MetroPCS 1700/2100 MHz, 1900 MHz 1700/2100 MHz, 1900 MHz CDMA/EVDO 1700/2100 MHz 4/2
Sprint 800 MHz, 1900 MHz 1900 MHz CDMA/EVDO 800 MHz, 1900 MHz, 2500 MHz 25
T-Mobile USA 1700/2100 MHz, 1900 MHz 1700/2100 MHz, 1900 MHz GSM/HSPA+ 1700/2100 MHz 4
Verizon 850 MHz, 1900 MHz 850 MHz, 1900 MHz CDMA/EVDO 700 MHz, 1700/2100 MHz (Planned) 13

Was sehe ich jetzt anhand meiner technischen Daten und der tollen Tabelle?
Mit LTE sieht es bei Smartphones für den europäischen Markt in den USA schlecht aus. Das iPhone 5 für Deutschland unterstützt nur die LTE Bänder 1, 3, und 5. Damit kann man wie mit dem europäischen Sony Xperia Z in den USA bei 4G / LTE nichts anfangen. Ich nehme mal an, das wird bei allen anderen für Europa gedachten Smartphones dasselbe sein. Aber wie gesagt, einfach in die technischen Daten gucken, und sollte dein europäisches Smartphone doch ein LTE Band aus der Tabelle hier oben unterstützen, Glück gehabt.

Bleibt noch 3G / UMTS mit HSPA zum Datenfunken. Hier ist die Spalte “3G Technik” wichtig. Ohne auf die Unterschiede zwischen CDMA und GSM einzugehen (verstehe ich selber nicht), sei soviel gesagt: Wenn du mit deinem Smartphone in Deutschland telefonieren kannst, ist es GSM. Und damit automatisch kein CDMA. Beides geht nicht. [Update: Das stimmt wohl auch nicht immer, sondern nur in 99% der Fälle. Es gibt wohl Android Smartphones, die beides können.]

Für Deutsche in den USA bleiben also nur noch AT & T und T-Mobile USA übrig. Ich – und damit meine ich das Sony Xperia Z – könnte beide Anbieter nutzen. Die Prepaid-Tarife bei T-Mobile USA sind zum Zeitpunkt, als dieser Text entstanden ist, deutlich interessanter. Es aber weitere diverse Dinge zu beachten:

  1. Im Internet berichten viele, dass Ihr Smartphone nicht mit T-Mobile USA 3G funktioniert. Da habe ich mit dem Xperia Z Glück, das unterstützt bei UMTS auch 2100 Mhz. Weiter verbreitet bei europäischen Smartphones ist wohl 850 Mhz, was nur bei AT&T funktioniert.
  2. Netzabdeckung. Man sollte vorher auf den Websites von AT&T und T-Mobile USA vorbeischauen, wie die Datenabdeckung und Abdeckung von Prepaid (jupp, das ist unterschiedlich) im Zielgebiet ist. Der tollste und günstigste T-Mobile Prepaid Plan nützt einem nix, wenn man kein Netz hat. AT&T ist größer und hat vermutlich oft bessere Abdeckung.
  3. Ganz wichtig: Das Handy darf keinen Netlock haben. Haben leider noch die meisten Geräte, die man hier in Deutschland bei einem Mobilfunkanbieter auf Raten kauft. Dann funktioniert das Gerät nur in diesem einen Netz. Selbst T-Mobile USA ist in einem T-Mobile DE gelocktem Handy nicht machbar.
  4. Die Prepaid Simkarte nicht in Deutschland kaufen, schon gar nicht bei einem teuren Anbieter für Reise-Simkarten. Am besten in einen Shop vor Ort gehen, die Sachlage erklären. Fragen, ob man vor dem Kauf erstmal kurz eine Simkarte testen kann, um sicherzugehen, dass das mit dem 3G auch wirklich klappt. Die Verkäufer helfen einem auch bestimmt bei der Prepaid Aktivierung und dabei, das Guthaben aufzuladen. Service und so. Laut Erfahrungsberichten im Internet dauert es wohl nur 20 bis 30 Minuten, dann läuft schon alles.
  5. AT&T will auch für Prepaid SIMs Adressdaten haben. Entweder die Adresse vom Hotel angeben, und wenn der Verkäufer darauf nicht klarkommt, halt in den nächsten Shop gehen un dort sein Glück versuchen.

Und jetzt kommt eine Tabelle, welche die LTE Bänder beziehungsweise LTE Frequenzbänder den Frequenzen zuordnet. Vielleicht hilft das ja jemanden bei einer anderen Fragestellung. Die letze Spalte ist mit Vorsicht zu genießen, das kann sich ständig ändern. Die ersten 4 sind aber international genormt.

LTE Band
bzw. Frequenzband
Gebräuchliche Bezeichnung Tatsächliche Downlink-frequenz in MHz Tatsächliche Uplink-frequenz in MHz Wird eingesetzt in
B1 2100 MHz 2110-2170 1920-1980 Europa
B2 1900 MHz 1930-1990 1850-1910 Nordamerika
B3 1800 MHz 1805-1880 1710-1785 Europa, Asien
B4 AWS 2110-2155 1710-1755 Amerika
B5 850 MHz 869-894 824-849 Asien
B7 2600 MHz 2620-2690 2500-2570 Europa, Asien
B8 900 MHz 925-960 880-915 Weltweit
B9 1700 MHz 1844,9-1879,9 1749,9-1784,9 Amerika
B10 Extended AWS 2110-2170 1710-1770 Amerika
B11 1,5 GHz lower 1475,9-1495,9 1427,9-1447,9 Asien
B12 700 MHz lower 729-746 699-716 Amerika
B13 700 MHz Upper 746-756 777-787 Amerika
B17 700 MHz lower 734-746 704-716 Amerika
B18 800 MHz lower 860-875 815-830 Asien
B19 800 MHz upper 875-890 830-845 Asien
B20 800 MHz Digitale Dividende 791-821 832-862 Europa

Das geht eigentlich noch viel weiter, aber bei 20 habe ich dann aufgehört, da die folgenden Frequenzbänder in der Praxis uninteressant sind.

Meine Wunschimmobilie

Wenn es jemanden interessiert, wie meine perfekte Behausung aussähe, dann soll er / sie sich dieses Video anschauen. Ich bin sprachlos, wie perfekt das meinen Geschmack getroffen hat:

  1. Penthouse
  2. In Manhattan
  3. In New York
  4. Über-Stylisch (gut, könnte etwas Farbe vertragen, und die Blümchenkissen sowie die Pferdelampe kommen weg)
  5. Mit Dachterrasse
  6. Mit offener Küche
  7. Mit Kletterwa… Pfosten
  8. Mit Rutsche!
  9. MIT RUTSCHE!!!!!elfeins


Die Rutsche! Die Stadt!

Falls der Eigentümer / Verkäufer das hier liest: Ich bin bereit, jeden Preis (bis zu 45 Euro; direkt cash, hab ich dabei) sofort heute noch zu bezahlen, um diese Immobilie für mich zu erwerben.

Die Rutsche.

Beste gratis Calculator und Mathe App für Android

Mit MyScript© Calculator (Playstore Link) von Vision Objects kann man einfach auf seinem Smartphone oder Tablett die Rechenaufgaben mit dem Finger schreiben. Das wird dann mittels Texterkennung umgewandelt und ausgerechnet. Sogar Gleichungen und Logarithmen werden gelöst. Am besten erkennt man das hier in dem Videotutorial.

Jährliche Inflation in Deutschland von 1992 bis 2012

5,10%4,50%2,60%1,80%1,40%2%1%0,60%1,40%2%1,40%1,10%1,60%1,60%1,50%2,30%2,60%0,30%1,10%2,10%2%’92’93’94’95’96’97’98’99’00’01’02’03’04’05’06’07’08’09’10’11’12 0%1%2%3%4%5%6%Veränderung gegenüber Vorjahr Veränderung gegenüber Vorjahr’94: 2,60%
Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1046/umfrage/inflationsrate-veraenderung-des-verbraucherpreisindexes-zum-vorjahr/
Die Veränderungen sind immer in Relation zum Vorjahr, nicht zu einem definiertem Basisjahr. Das muss man bedenken! Man kann aus der Grafik nicht einfach ableiten, dass beispielsweise die Inflation seit 2001 1,66% betragen hat. Das wäre zwar rechnerisch der Durchschnitt der Durchschnitte, aber in dem Fall müsste man alle prozentualen Veränderungen anwenden (Sprich: Eurowert * 1,019 * 1,015 * … usw.). Von 2001 bis 2012 betrug die Inflation – jahresdurchschnittlich gemessen – also 21,79 % (und nicht 19,90%).

Das ist aber nur der jeweilige Jahresdurchschnitt. Die gleiche Überlegung kann und sollte man auf kleinere Zeitperioden anwenden und diese betrachten. Man darf die monatliche Inflation (gemessen am Kalendermonat des Vorjahres, nicht des vorhergegangenen Monates) nicht außer acht lassen.

Faktisch war im Dezember 2012 “alles” 2,1% teurer als im Dezember 2011. Auch wenn die durchschnittliche Inflation im Kalenderjahr 2012 “nur” 2,0% betragen hat.

Hier ein Blick auf die monatliche Inflation im Jahr 2012
Monatliche Inflationsrate in Deutschland bis Dezember 2012
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista
Hier darf man aber nicht so rechnen wie oben, und einen Eurobetrag mit den ganzen Inflationsraten multiplizieren, um auf eine Inflation von 2012 zu kommen. Denn die hier gezeigten monatlichen Werte beziehen sich ja auf denselben Monat im Jahr 2011, nicht auf den Vormonat 2012.

Liebe Medien: Wenn Weltuntergang, dann richtig!

Einige esoterische Spinner haben das Gerücht in die Welt gesetzt, dass am 21.12.2012 die Welt untergeht. Wegen des Maya Kalenders. Das ist natürlich quatsch.

Korrekt ist, dass an diesem Tag in der Langen Zählung zum ersten Mal seit dem Jahre 3114 v. Chr. der Zahlenwert des Ausgangstages des aktuellen 13 Baktun-Zyklus der Langen Zählung (13.0.0.0.0) wiederkehrt.[9] Dieser Zahlenwert tritt nach der Schematik des Mayakalenders regelmäßig nach 1.872.000 Tagen (ca. 5128 Jahren) ein. http://de.wikipedia.org/wiki/Maya-Kalender#.E2.80.9EWeltuntergangstag.E2.80.9C

Schön wäre es hingegen, wenn ihr, liebe Medien, bei der Verbreitung von pokulturellen Weltuntergangsgerüchten wenigstens das richtige Bildmaterial verwenden würdet. Professioneller Journalismus und so. Klar, der Atztekenkalender sieht natürlich geiler aus, voll mystisch und viel verhängnisvoller als die Strichmännlein der Maya.

maya atzteken kalender

Maya Kalender und Atzteken Kalender.

Aber Maya ist Maya und Atzteken sind Atzteken. So schwer war das jetzt aber auch nicht.

Espresso per Definition

Was ein Kaffee (genauer gesagt: Filterkaffee) ist, muss man wohl keinem erklären. Heißes, fast kochendes Wasser sickert durch Kaffeepulver und Filterpapier, und unten kommt der normale Kaffee heraus.

Bei den nächsten drei Kaffeespezialitäten gibt es doch viel Halbwissen in der Welt. Deswegen hier eine kurze Auflistung der Definitionen, und worin die Unterschiede bestehen. Für alle, die es interessiert, und für mich, damit ich weiß, wo es steht. :-)

Espresso

Ca. 30ml Wasser werden in etwa 25 Sekunden mit 8-10bar Überdruck und etwa 88-92°C durch 7g Espressomehl gepresst.

Cappuccino

ist ein italienisches Kaffeegetränk, das zu etwa gleichen Teilen aus einem Espresso, heißer Milch und heißem Milchschaum zubereitet wird.
Er wird in der Regel in dickwandigen, vorgewärmten Tassen aus Steingut oder Porzellan serviert und gesüßt getrunken. In Italien nimmt man ihn fast ausschließlich zum Frühstück ein.

Nach italienischer Art entsteht Cappuccino mit einem Espresso von ungefähr 25–30 ml in einer etwa 120–180 ml fassenden Tasse, der zügig mit halbflüssigem cremigem Milchschaum aufgegossen wird, bis die Tasse voll ist. Beim Eingießen des Milchschaums setzt sich die braune Crema des Espressos oberhalb des Schaums ab und gibt dem Cappuccino sein charakteristisches Aussehen.

Beim Aufschäumen sollte die Milch nicht über 70 °C erhitzt werden, weil der Schaum dann eine zu feste Konsistenz bekommen und der Cappuccino eventuell den Geschmack von gekochter Milch annehmen würde. In originaler (italienischer) Zubereitungsart ist der Milchschaum beim Eingießen noch flüssig, frei von erkennbaren Luftbläschen und gleicht in der Konsistenz in etwa der von halb geschlagener Sahne.

So ist auch die Drittel-Regel, dass ein Cappuccino aus ⅓ Espresso, ⅓ Milch und ⅓ Milchschaum bestehen muss, relativ unsinnig, weil Milch und Milchschaum nicht separat eingegossen beziehungsweise „gelöffelt“ werden, sondern, wie oben beschrieben, der Schaum in halbflüssiger Konsistenz komplett eingegossen wird. Unterhalb der weiß-braunen Haube trennen sich die Phasen des Milchschaums dann schon nach kurzer Zeit, so dass bei einem guten Cappuccino letztlich eine Schaumschicht von etwa 1 bis 2 cm bleibt.

Latte macchiato

ist ein Warmgetränk aus Milch und Espresso, das dem Milchkaffee ähnelt, aber in der Regel mehr Milch enthält und aus stärker gerösteten Bohnen zubereitet wird. In Italien wird in der Regel in ein Glas Milch wenig Espresso eingemischt. Inzwischen bekommt man jedoch in stark von Touristen frequentierten Regionen auch die nördlich der Alpen übliche Version mit voneinander getrennten Schichten.

Beim ursprünglichen Latte macchiato wird der Espresso in einen Becher mit erhitzter Milch gegeben. Eine Schichtung war hier nicht vorgesehen. Auch das Verzieren mit Kakaopulver oder Zimt wurde erst im Laufe der Zeit aus optischen Gründen ergänzt. Im deutschsprachigen Raum wird der Latte macchiato üblicherweise in einem hohen, schmalen Glas serviert und besteht aus drei Schichten, die sich nur wenig miteinander vermischen sollten. Die unterste Schicht bildet heiße Milch. Dann folgt eine Schicht bestehend aus einem Espresso. Die oberste Schicht besteht aus Milchschaum. Der heiße Espresso hat eine geringere Dichte als die zwar fettreichere, aber kühlere Milch und bleibt deswegen darüber.

Um eine gute Schichtung zu erhalten, darf der Espresso deshalb nicht kälter als die Milch sein, da sich die Dichteverhältnisse sonst umkehren. Die Abkühlung des Getränks an der Glaswand erzeugt Konvektion, aufgrund derer sich die einzelnen Schichten mit der Zeit vermischen.

Kurzfassung:

  • Espresso = Gemahlenes, gepresstes Espressopulver, das unter hohem Druck aufgebrüht wird
  • Cappucino = Espresso mit Milchschaum (Schichtung ergibt sich mit der Zeit von alleine)
  • Latte Macchiato = Viel Milch mit einem Espresso, aus optischen Gründen geschichtet, in Italien ursprünglich ein Kindergetränk

Schamlos kopiert von Kaffee-Wiki und Wikipedia.