Archiv der Kategorie ‘Technik‘

 
 

Skype ist nicht tot

Immer dieses Rumgeheule im Internet. Von Microsoftgegnern und Schwarzmalern. Das der Kauf durch Microsoft der Anfang vom Ende von Skype ist. Wie kommt man auf so eine Idee? Nur weil Skype jetzt Microsoft gehört (und nicht mehr eBay bzw. einem Investorenkonsortium) muss es ja nicht schlechter werden. Im Gegenteil, ich nehme an, es wird sogar viel besser (in Windows Phone 7 integriert). Aber Fakt ist: Genauer als anhand der schwammigen Aussagen seitens Microsoft weiß auch keiner, warum man Skype gekauft hat. Ich tippe mal stark darauf, dass die auch mal etwas mit 161 Millionen Nutzern haben wollten.

Viel interessanter ist, was passiert wäre, wenn Microsoft Skype nicht gekauft hätte. Wenn ich 8,5 Milliarden Dollar zu zahlen bereit bin, dann muss ich’s aber nötig haben. Und Großes damit vorhaben. ;-)

Automagazin Testfahrer Zitat des Jahres

In the brief milliseconds it takes the gearbox to flicker between ratios, I genuinely believe that I hear the sound of a very large engine taking a very large breath. It is the automotive equivalent of hearing the pin tinkle out of a grenade.

And then God punches me in the forehead.

My head snaps back against the rest, my lungs gently bow backwards to embrace my spine and I swear the hairs on my chest all line up.

:-D

Routenplaner mit Wegoptimierung

Hier ist ein Routenplaner mit Wegoptimierung: http://zrp.tournament.de/index.jsp
Ich bin zwar jetzt nicht zum Handlungsreisenden geworden, aber die Herausforderung der Wegoptimierung bei mehreren Reisestationen hat man ja auch, wenn man zum Beispiel eine Städtereise macht. Diese Website findet also die kürzestmögliche Strecke zu allen eingegebenen Sehenswürdigkeiten / Adressen.

Die Darstellung und Suche basieren auf Google Maps. Man kann also auf all diese Informationen zurückgreifen, es können Auto und Fußgängerrouten gebildet werden. Die kalkulierten Routen (etwas Geduld muss man haben, schon bei 5 Stationen sind es dann schon mal mehrere Tausend Iterationen) können in diverse Dateiformate exportiert werden.

Internetic

Zwei Bildschirme, keine Tastatur

Bestimmt habt ihr alle noch diesen Eintrag im Kopf: http://www.bessr.de/2009/10/16/zukunftiges-userinterface-multitouch-fur-pc

Jetzt gibt es entsprechende Hardware zu kaufen: http://www.notebooksbilliger.de/acer+iconia+dual+screen+tablet
Das Acer Iconia Dual Screen Tablet ist nicht, wie der Name vermuten lässt, eine Summe aus zwei Tablets, sondern ein vollwertiges Notebook. Nur anstelle der Tastatur hat es einen Touchscreen. Was sich auch auf den Preis auswirkt. Aber ich denke, mit vernünftiger, vorwärtsbetrachtender Betriebssystementwicklung haben diese Konzepte Zukunft. Momentan gibt es kein Betriebssystem, dass Touchbedienung oder Multitouch sinnvoll einsetzt. Ist ja auch, wie in dem Video erklärt, ein Hardwareproblem gewesen.

Editoren

Was haben Dreamweaver, Notepad, Notepad++ und Wordpad gemeinsam? Alle vier stürzen ab, wenn ich eine 103MB große XML Datei öffnen will. Wobei Wordpad noch am weitesten kommt, allerdings dann spätere Seiten nicht nachlädt, und mit vor allem keine Zeilennummern bietet.

Office Word könnte, wenn nicht in Zeile 59053 ein Fehler wäre. Ach was, genau den will ich ja beheben.

Browser machen die Datei zwar auf, aber stellen sie nicht als XML Baumstruktur dar, wegen des Fehlers. Und ich kann im Browser ja auch nicht editieren.

Wegen so einem Geschiss verbrauche ich eine Dreiviertelstunde. Und ich bin noch nicht einmal ITler von Beruf, sondern Marketingleiter. *narf*

UPDATE: Ich revidiere obiges zum Teil. Beim zweiten Versuch hats Notepad++ geschafft. Und mit dem Befehl “Gehe zu… Zeile” ist der Fehler auch schnell behoben gewesen.

Private Schlüssel für Push Notification (Iphone development)

Mal wieder ein Google Hack: inurl:apns filetype:pem

inurl:apns filetype:pem – Google-Suche.

Hm, joar. Programmierer, die Software für iPhone schreiben können darüber offensichtlich lachen.

Schlechtestes Timing bei Mahalo

Okay, das ist jetzt wirklich lustig.

Google hat in den letzten Tagen den Suchalgorhitmus in den USA umgestellt. Vorerst. Die Änderungen sorgen dafür, dass Content-Farmen und Scraper-Sites weiter hinten in den Sucherergebnissen auftauchen als bisher.

Der Hintergrund ist: Content-Farmen sind Sites, die  zu allen und jedem Thema einen – meist sehr kurzen und sehr nutzlosen – Inhalt bieten. Im Prinzip wie die Onlineausgabe einer Axel-Springer Tageszeitung. Aber diese Seiten sind für Suchmaschinen optimiert. Wenn jemand also nach etwas googlet, dann erschienen solche Content-Framen immer ziemlich weit vorne in den Suchergebnissen. In den Suchergebnissen sahen die Seiten auch informativ aus, erst wenn der Surfer draufklickt, merkt er, dass die Seite eigentlich Schrott ist. Das ist den Betreibern egal, Hauptsache Traffic, denn die Seiten sind voll mit Werbeanzeigen. Und ein gewisser Prozentsatz der Millionen Besucher klickt da auch drauf. Oder der Werbetreibende muss sogar für das Einblenden der Anzeige zahlen. Mit diesem Geschäftsmodell verdienen Conten Farmen teilweise 7-stellige Beträge im Monat. Scrapersites sind im Prinzip gleich, nur dass die den Inhalt auch noch aus dem Internet automatisiert klauen.

Der Leidtragende ist der User, der dachte, das zu finden, was er sucht. In zweiter Linie ist dann Google leidtragend, weil mit abnehmender Qualität der Suchergebnisse auch die Suchenden wegbleiben. Was fatal ist.

So, Google hat also an seiner Suchtechnologie rumgebastelt, um den User qualitativ bessere Ergebnisse zu liefern. Das ist diese Tage in den USA gestartet, und funktioniert ziemlich gut, wie überall im Netz zu lesen ist.

Und jetzt zu Mahalo

Der Chef von Mahalo ist meiner Meinung nach ein richtiges Arschloch. Mahalo ist vor wenigen Jahren gestartet. Das Konzept war angeblich, allen Menschen eine bessere Informationsplatform zu bieten als Google. Ein Mittelding aus Wikipedia, WIKI, Zeitung, Suchmaschine, Webverzeichnis und Bewertungsportal. Soweit, so nobel. Damals ist also der Chef von Mahalo von Seokonferenz zu Onlinemarketingkonferenz gezogen und hat als Redner die Suchmaschinenoptimierer und Google für allem Spam und überhaupt alles Schlechte im Web und in der Welt und im Universum verantwortlich gemacht. Der wurde also dafür bezahlt, auf Veranstaltungen die Teilnehmer zu beleidigen.

Die Mahalo Website ist aber –  mangels eigenem Inhalt/Personal/Kreativität – zu einer Kombination aus Scrapersite und Contentfarm geworden. Journalistisch wertloser eigener Inhalt und lauter Zitate von anderen Websites – diese zwar verlinkt, aber ohne den Google PageRank an die Originalsites zu vererben (“Nofollow” Tag). Mahalo war also eine Suchmaschinenspamseite aller erster Güte – schlimmer als der Mahalo Chef es je der SEO-Welt vorgeworfen hat. Durch AdSense Erlöse hat man mit Mahalo Millionen verdient. Monatlich.

Dadurch stand Mahalo in der Kritik. Heftig und international. Also hat man in den vergangenen Monaten im Sinne der Imageaufbesserung an einem Relaunch der Site gearbeitet, was wohl viel Geld und Zeit gekostet hat. Meine Vermutung: Derselbe Scheiß im neuen Design.

Der Relaunch ging online, als Google den neuen Algorhitmus auch online startete, und Mahalo hat gerechterweise massiv an Position in den Suchergebnislisten verloren. Das war lustiges Timing Nummer 1. Die internationale SEO-Gemeinde lacht. :-D

Aufgrund des massiven Ranking- und Trafficverlustes hat der Mahalo-Arsch 10% seiner Mitarbeiter entlassen. USA-mässig fristlos. Und welcher Artikel war an dem Tag auf Seite 1 bei Mahalo? “How to dress for a Job interview”. Lustiges Timing Nummer 2. :-D

 

Farbuhr

Eine Uhr, die die Uhrzeit in Hexwerte umkonvertiert und diese dann als Hintergrundfarbe einstellt. Das ist nerdiger, als es klingt. Ich möchte das als Bildschirmschoner.
Siehe unten :-)

The Colour Clock.

Futureproof

Ich habe mir seit 8 Jahren (!!) keinen neuen PC gekauft. Einerseits lag das daran, dass damals zum Kaufzeitpunkt der PC eine richtige (teure) Arbeitsmaschine war, deren Performance ganze 3 Jahre später auch noch okay war. Als es dann wirklich mal Zeit war für einen neuen PC, fehlte mir aus diversen Gründen (Student, Arbeitslos, Vorleistung Arbeitsrechtstreit) das Geld. Geld ist jetzt nicht mehr so das Problem, und immer wenn ich mir in Gedanken einen PC zusammengestellt habe, dann wieder einene, der Top ist, damit die Performance auch mal wieder die nächsten Jahre reicht. Nur besteht momentan keine Notwendigkeit, weil ich ja ein performantes Firmennotebook habe. Ich habe mir also keinen neuen PC gekauft, und das ist doppelt gut. 1. habe ich 2200 Euro mehr auf dem Konto, zweitens hätte ich mich in diesen Wochen geärgert, ein Mainboard ohne Thunderbolt gekauft zu haben.

Wie gesagt, mein nächster PC muss ja zukunftssicher sein, das heißt für mich, die mordernsten und schnellsten Schnittstellen müssten an Board sein. USB 3.0 wäre für mich ein Muss gewesen.

Aber Intels/Apples Thunderbolt, ich glaube, das wird das nächste große Ding. Nachdem Sony und Apple das Firewire ja nicht wirklich durchsetzen konnten, hat Thunderbolt alles, was eine neue Universalschnittstelle braucht. Thunderbolt ist nämlich einerseits eine Highspeed-Schnittstelle (10 Gbps, also 2x USB 3.0), um externe Geräte anzuschließen. Gleichzeitg liefert es aber auch bis zu 10 Watt Strom, also 20 x soviel wie USB. Und es fungiert dazu als Displayport – damit als Monitorkabel. Für DVI, VGA und HDMI braucht man nur einen Adapter. Man kann bis zu 6 Geräte in Reihe schalten. Der Display kann irgendwo dazwischen sein. Oder am Ende, wenn er noch kein Thunderbolt ist. Und mit Adapter ist es abwärtskompatibel zu USB und Firewire.

Das einzige, woran das scheitern kann wären teure Kabel. Das hasse ich ja so an HDMI-Kabeln. Wenn die Kabel aber preislich mehr in Richtung USB-Kabel als HDMI gehen, ja dann kann ich mir sehr gut vorstellen, dass “Thunderbolt” sogar in Unterhaltungselektronik Einzug hält. Dann kaufe ich meinen nächsten Beamer auch nur mit Thunderbolt.


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