Kategorie-Archiv: Unterwegs

Zitat des Tages

Und alle so: “Maybach!”

Ein Maybach braucht keinen Tropfen Sprit, der Sprit will einfach auch mal in einen Maybach mitfahren.
Ein Maybach zerstört keine Umwelt, die Umwelt begeht Suizid, da sie davor noch nie etwas schöneres gesehen hat.
Für einen Maybach fahren 20.000 Menschen freiwillig Fahrrad, damit das Geld so verteilt werden kann, daß wenigstens ein Mensch ihn fahren darf.
Ein Maybach fährt nicht von A nach B.
B kommt freiwillig zum Maybach und A läuft hinterher.

Live Video Streaming vom Handy ins Internet

Früher™ gab es die Möglichkeit, mittels Webcam und Software und FTP ein in kurzen Abständen aktualisiertes Foto auf einen Server zu laden. Dann gab es YouTube und co, wo man ein Video (primär von sich selber) hochladen durfte. Die Weiterentwicklung war dann so etwas wie justin.tv, eine Website, bei der man sein Webcambild und -ton live veröffentlichen kann. Youtube ist ja eher die Konserve. Justin.tv ist bekannt geworden durch einen Amerikaner, der seinen Selbstmord mit Tabletten live ins Internet übertragen hat.

Die nächste Steigerung ist dann Qik. Qik ist ähnlich wie Justin.tv, allerdings funktioniert Qik mit Software für Handys (Java, Windows Mobile, gecracktes iPhone). Man kann live vom Handy Video und Ton in 320×240 streamen, wenn das Mobilfunknetz mitmacht. Und die Livevideos werden erst einmal gespeichert. Videotwitter, quasi. Oder das, was Livereporter eben machen. Nur das die ungefähr 3 Tonnen Equipment dafür brauchen.

bessrde bei Qik

Customer Relationship Management

Wenn man an der Kasse des Lebensmitteleinzelhändlers seines Vertrauens (oder dem nahegelegensten) mit Plastikkarten zahlt, dann kann es gelegentlich vorkommen, dass man im Anschluss des Bezahlvorgangs namentlich verabschiedet wird (Name steht ja auf der Karte). Das ist zwar nichts besonderes mehr, aber ich bin doch immer wieder positiv überrascht. Das macht die ganze Aktion etwas persönlicher und verbindlicher. Ich habe auch schon an Kassen gestanden, ohne ein Wort zu sagen.

Heute jedoch fing ich gerade an, mir zwei Plastiktüten aus dem Fach zu fummeln, da flötet es schon von der noch 2,5m entfernten Kassiererin: “Guten Tag Herr Anhalt”. :o
Das ist kein kleiner Schleckermarkt, wo eh immer nur die selben 50 Kunden einkaufen. Nein, ich befand mich im größten Hypermarkt der Stadt mit 8 Kassen und bestimmt 3mal soviel Kassenpersonal.

Noch bevor ich also meine Kreditkarte ausgehändigt habe, hat die Dame an der Kasse meinen Namen gewußt. Logischerweise von früher irgendwann (ich zahl fast immer mit Karte). Aber das die sich meinen Namen gemerkt hat, das überraschte mich völlig, vor allem bei bestimmt mehreren tausend Kunden pro Woche.
Das bringt mich jetzt ins Grübeln.

Ich kam auf verschiedene Optionen, warum die sich meinen Namen gemerkt hat.

  • Mein Name ist so auffällig, dass das zwangsweise passieren musste
  • Ich bin so auffällig, dass das passieren musste (Ich hab immer arge Probleme, diese Plastiktüten auseinander zu bekommen, und halte damit den ganzen Betrieb auf :blush: )
  • Die Kassiererin steht auf mich (ist noch ganz jung, mit Zahnspange)
  • Sie liest meinen Weblog

Tja, alles nicht so überzeugend. Aber nett war es allemal.

Nährboden

Weil es heute wieder fast 35°C sind, hole ich mir ein Eis. Um das Comeback des Sommers zu feiern, der ja letzte Woche im Urlaub war.

Dazu ein schöner Text von Wikipedia:

Da Speiseeis im Wesentlichen aus rohen und teilweise pürierten Zutaten besteht sowie durch das Aufschlagen eine große Oberfläche besitzt, stellt es einen guten Nährboden für Bakterien dar, die möglicherweise schon in den Zutaten vorhanden waren oder bei der Herstellung in die Eismasse gelangt sind. Während das Eis gefroren ist, können sie sich zwar nicht vermehren, sterben aber auch nicht ab. In geschmolzenem Eis dagegen kann die Vermehrung sehr schnell stattfinden. Daher sollte man geschmolzenes Speiseeis nicht wieder einfrieren. Schon während der Herstellung ist auf sorgfältige Hygiene zu achten, um die mikrobielle Belastung schon vor dem Einfrieren so gering wie möglich zu halten. Bei industriell hergestelltem Eis müssen die Zutaten vor dem Einfrieren pasteurisiert werden.