Private Schlüssel für Push Notification (Iphone development)
Mal wieder ein Google Hack: inurl:apns filetype:pem
inurl:apns filetype:pem – Google-Suche.
Hm, joar. Programmierer, die Software für iPhone schreiben können darüber offensichtlich lachen.
Postmaterialist. Tierfreier Nichtraucherhaushalt. Nach Diktat verreist.
Mal wieder ein Google Hack: inurl:apns filetype:pem
inurl:apns filetype:pem – Google-Suche.
Hm, joar. Programmierer, die Software für iPhone schreiben können darüber offensichtlich lachen.
Okay, das ist jetzt wirklich lustig.
Google hat in den letzten Tagen den Suchalgorhitmus in den USA umgestellt. Vorerst. Die Änderungen sorgen dafür, dass Content-Farmen und Scraper-Sites weiter hinten in den Sucherergebnissen auftauchen als bisher.
Der Hintergrund ist: Content-Farmen sind Sites, die zu allen und jedem Thema einen – meist sehr kurzen und sehr nutzlosen – Inhalt bieten. Im Prinzip wie die Onlineausgabe einer Axel-Springer Tageszeitung. Aber diese Seiten sind für Suchmaschinen optimiert. Wenn jemand also nach etwas googlet, dann erschienen solche Content-Framen immer ziemlich weit vorne in den Suchergebnissen. In den Suchergebnissen sahen die Seiten auch informativ aus, erst wenn der Surfer draufklickt, merkt er, dass die Seite eigentlich Schrott ist. Das ist den Betreibern egal, Hauptsache Traffic, denn die Seiten sind voll mit Werbeanzeigen. Und ein gewisser Prozentsatz der Millionen Besucher klickt da auch drauf. Oder der Werbetreibende muss sogar für das Einblenden der Anzeige zahlen. Mit diesem Geschäftsmodell verdienen Conten Farmen teilweise 7-stellige Beträge im Monat. Scrapersites sind im Prinzip gleich, nur dass die den Inhalt auch noch aus dem Internet automatisiert klauen.
Der Leidtragende ist der User, der dachte, das zu finden, was er sucht. In zweiter Linie ist dann Google leidtragend, weil mit abnehmender Qualität der Suchergebnisse auch die Suchenden wegbleiben. Was fatal ist.
So, Google hat also an seiner Suchtechnologie rumgebastelt, um den User qualitativ bessere Ergebnisse zu liefern. Das ist diese Tage in den USA gestartet, und funktioniert ziemlich gut, wie überall im Netz zu lesen ist.
Der Chef von Mahalo ist meiner Meinung nach ein richtiges Arschloch. Mahalo ist vor wenigen Jahren gestartet. Das Konzept war angeblich, allen Menschen eine bessere Informationsplatform zu bieten als Google. Ein Mittelding aus Wikipedia, WIKI, Zeitung, Suchmaschine, Webverzeichnis und Bewertungsportal. Soweit, so nobel. Damals ist also der Chef von Mahalo von Seokonferenz zu Onlinemarketingkonferenz gezogen und hat als Redner die Suchmaschinenoptimierer und Google für allem Spam und überhaupt alles Schlechte im Web und in der Welt und im Universum verantwortlich gemacht. Der wurde also dafür bezahlt, auf Veranstaltungen die Teilnehmer zu beleidigen.
Die Mahalo Website ist aber – mangels eigenem Inhalt/Personal/Kreativität – zu einer Kombination aus Scrapersite und Contentfarm geworden. Journalistisch wertloser eigener Inhalt und lauter Zitate von anderen Websites – diese zwar verlinkt, aber ohne den Google PageRank an die Originalsites zu vererben (“Nofollow” Tag). Mahalo war also eine Suchmaschinenspamseite aller erster Güte – schlimmer als der Mahalo Chef es je der SEO-Welt vorgeworfen hat. Durch AdSense Erlöse hat man mit Mahalo Millionen verdient. Monatlich.
Dadurch stand Mahalo in der Kritik. Heftig und international. Also hat man in den vergangenen Monaten im Sinne der Imageaufbesserung an einem Relaunch der Site gearbeitet, was wohl viel Geld und Zeit gekostet hat. Meine Vermutung: Derselbe Scheiß im neuen Design.
Der Relaunch ging online, als Google den neuen Algorhitmus auch online startete, und Mahalo hat gerechterweise massiv an Position in den Suchergebnislisten verloren. Das war lustiges Timing Nummer 1. Die internationale SEO-Gemeinde lacht. :-D
Aufgrund des massiven Ranking- und Trafficverlustes hat der Mahalo-Arsch 10% seiner Mitarbeiter entlassen. USA-mässig fristlos. Und welcher Artikel war an dem Tag auf Seite 1 bei Mahalo? “How to dress for a Job interview”. Lustiges Timing Nummer 2. :-D
Interessant auch, wenn man sich die Kurse von Apple bei der Frankfurter Börse und bei Nasdaq vergleicht. Hier in Deutschland durfte man noch mit Aktien handeln, in Amerika war gerade Feiertag. Deswegen ist da der Kurs nach Bekanntgabe von Steve Jobs’ Ausscheiden erst mit einem Tag verzögert abgestürzt.
Und abgestürzt trifft es wirklich. In Frankfurt war Apple schlagartig 20 Milliarden weniger wert.
Krass ist das ganze auf und ab in Frankfurt; erst rauscht der Kurs in den Keller. Dann kaufen die, die sich denken können, dass er wieder steigen wird. Was auch passiert. Dann gibts kurz einen Ausschlag nach unten, weil vermutlich alle befürchten, dass die Preissteigerung zu schnell war. Daraufhin genausohoch ein Ausschlag nach oben, weil dann wiederum die kaufen, die ein Schnäppchen machen wollen. Und dann steigt’s normal weiter. In Amerika (siehe oben) war das nicht so. Da tut sich gerade nichts mehr.
“your password is” filetype:log – Google-Suche.
Ich kann mich für sowas begeistern. Wirklich.
Mitternacht ist 5 Minuten rum. Daher kann ich jetzt schon das Zitat des Tages bloggen:
If you have something that you dont want anyone to know, maybe you shouldnt be doing it in the first place.
Eric Schmidt, CEO von Google
Denkt mal drüber nach. Der Satz hat das Potential für eine abendfüllende Diskussion – entsprechend viel Rotwein voraussgesetzt.
Lustige Google Suchvorschläge:

Ob SEOler bei der Keywordrecherche diese Funktion mit einbeziehen? Man kann ja unterstellen, dass die Vorschläge mit dem höchsten Suchvolumen angezeigt werden.
In den USA als auch in Deutschland sind viele Medienhäuser nicht gut auf Google zu sprechen. Und zwar weil Google deren Websites (meist die Internetauftritte von Zeitungen und Zeitschriften) indexiert und auch einzelne Artikel unter news.google.de verlinkt. Auf den Sucheseiten von Google und Google News verdient Google Geld mit Anzeigen. Das war schon immer so – doch seit einigen Jahren geht es Zeitungen und Zeitschriften finanziell immer schlechter. Die Werbeeinahmen sinken, die Leser kaufen weniger Printprodukte, weil es online ja alles umsonst gibt.
Und nun wollen die Verlage an Googles Werbeeinnahmen beteiligt werden. Denn – so der abenteuerliche Vorwurf – würden die Verlage nicht mit teuren Journalisten hochwertigen Inhalt ins Internet stellen, dann würde auch keiner danach suchen, Google nix indizieren, und folglich hätte Google auch keine Werbeplattform.
Google kontert: „Na ja, wenn ihr eure Seiten aus Google ausschließen wollt, müsst ihr nur eure Server (robots.txt) entsprechend konfigurieren“.
Das wollen die Verlage natürlich auch nicht. Denn entsprechend Google Marktführerschaft von deutlich über 80% in beiden Ländern kommen auch deutlich über 80% der Sucher von Google zu den Verlagswebsites. Auf denen die Verlage natürlich mit Werbung Geld verdienen. Und wer davon abhängig ist, dass viele Menschen seine Websites ansurfen, der verliert nicht gerne bis zu 80% seiner Besucher.
Aufgrund einer Diskussion beim werbeblogger, bei der ich einen ziemlich langen Kommentar verfasst habe, will ich meine Meinung natürlich auch hier weitgehend wortidentisch veröffentlichen.
Spontan hätte ich ähnlich gesprochen: „Wer ein Problem mit Google hat … robots.txt und so weiter.“
Eben das, was der gesunde Menschenverstand instinktiv sagen will.
Andererseits muss man aber die Kehrseite sehen. Google hat mit seinem Quasimonopol eine marktbeherrschende Stellung. Auch wenn im Suchmaschinenmarkt kein Geld von den Nutzern an Google fließt.
Und Google nutzt sein Monopol. Ich will nicht missverstanden werden; ich kann keine klare Position beziehen, aber auf jeden Fall bin ich nicht auf Seiten der Verlage und die Idee, dass Google die Anzeigenumsätze teilen soll, finde ich absurd. Es sei denn, die Verlage werden wiederum an den Kosten für Googles Rechenzentren beteiligt. ;-)
Aber zurück zum Monopol. In den 90er Jahren konnte man sich auch nicht hinstellen und sagen: “Wer ein Problem mit Microsoft hat, soll halt ein anderes Betriebssystem installieren”. Gab es nämlich nicht wirklich. Es gab Spielwiesen für eine Handvoll Technikinteressierte (Linux) und die Druckindustrie (Apple Macintosh, hatte ich auch sechs Jahre lang) – aber für 99% der User war nichts davon eine Option. Das einzig brauchbare Clientsystem war nun mal Windows. Das einzige System, für das Software geschrieben wurde. Und dadurch kam es zum Lock-In. Selbst wer wollte, konnte nicht weg. Schließlich war die ganze Software für Windows teuer erworben. An der Stelle einen verständnisvollen Gruß an die iPhone User mit ihren vielen Bezahl-Apps. :chuckle:
Und so ist es mit Google. Der Unterschied besteht darin, dass die Konkurrenz gleichwertig ist (ich hab’s nicht wissenschaftlich getestet, aber ich denke, mit BING finde ich auch, was ich suche), aber die absolut deutliche Mehrzahl an Suchenden nun mal Google verwenden und erst damit das Monopol schaffen. Die Webseitenbetreiber haben aus ökonomischen Gründen nicht die Freiheit zu sagen, dass es ihnen reicht, bei BING (Yahoo und so) gefunden zu werden.
Und jetzt kommt mein Dilemma: Ob und wie dieses Monopol entmachtet werden soll, das kann ich nicht sagen.
Immerhin ist es ein Riesenvorteil für die Suchenden, für die Werbetreibenden, für die Nutzer der kostenlosen und meist hervorragenden Googledienste.
Und andererseits: Wäre der Suchmaschinenmarkt gleichmäßig unter fünf großen Playern aufgeteilt, welche alle gleichwertige Suchergebnisse – ich glaube nicht, dass es den Verlagen dann besser ginge.
Momentan aber sehe ich die Gefahr, dass eine Neuauflage des Browserkrieges in Form eines Suchmaschinenkrieges bevorsteht. Bing und Google werden zukünftig Exklusivdeals mit großen Medienunternehmen abschließen. So wie Bing momentan mit Ruper Murdoch, gerüchteweise. Am Ende ist der User der Dumme: Die Hälfte der Nachrichten findet er jeweils in der anderen Suchmaschine. Und wer weiß, wenn erst einmal alle Printpublikationen ihre Websites exklusiv indizieren lassen, dann kommen als nächstes die wichtigen Portale, Foren, Web 2.0 Dinger. Exklusiv indiziert von Bing. Oder Google. Oder Apple?
Wenn man sich das mal kurz ausmalt, dann wäre das Ungleichgewicht zwischen Google und Verlage gar nicht so groß. Denn hinter BING steckt Microsoft mit ausreichend Geld, um auf Einkaufstour zu gehen. Der kurzfristige Gewinner könnten dann die armen Verlage sein, weil sich Bing und Google (und vielleicht auch Yahoo) mit Beteiligungen am Werbeerlös überbieten werden.
Ob das gut ausgeht?
Infos zur Schweinegrippe in der Region Pforzheim gibt es hier:
Größe Karte zum Thema Schweinegrippe und Impfung in der Region Karlsruhe bis Stuttgart
Informationen über Schweinegrippeimpfungen im Raum Pforzheim gibt es woanders im Internet.
Das ist einfach viel zu bemerkenswert, um es im Delicio.us feed verschwinden zu lassen:
Google bringt eine Navisoftware für Androidhandys raus. Vorerst, möchte ich vermuten. Windows Mobile u.a. werden vermutlich folgen, wetten? Das ganze basiert auf Maps (inklusive aller Features, wie Streetview), und ist – das ist das bemerkenswerte – gratis. Kostenlos. Umsonst. Frei, free, wie auch immer. Und nicht nur das; auch die Bedienung (z.B. Spracherkennung) und Features (z.B. Streetview) machen einen sehr guten Eindruck.
Hier ein Video:
Da werden jetzt aber ne Menge Leute schlaflose Nächte haben. Vornehmlich Anbieter von teurer Navisoftware für Mobiltelefone.
http://googleblog.blogspot.com/2009/10/announcing-google-maps-navigation-for.html
UPDATE: Um jetzt mal auf die schlaflosen Nächte zurückzukommen; hier die Börsenkurse von Garmin und Tomtom:


Interessant auch das Handelsvolumen; am Tag, an dem gratis Google Navigation angekündigt wurde, haben die Broker und Anleger offensichtlich alle ihre Aktien dieser Unternehmen verkauft, solange die noch etwas wert sind, und die noch jemand haben will. Finde ich jetzt persönlich übertrieben – beide Unternehmen haben ja noch andere Umsatzbringer im Portfolio, nicht nur Software für Mobiltelefone.