When we examine the iPhone users’ arguments defending the iPhone, it reminds us of the famous Stockholm Syndrome – a term that was invented by psychologists after a hostage drama in Stockholm. Here hostages reacted to the psychological pressure they were experiencing, by defending the people that had held them hostage for 6 days.
Das ist einfach viel zu bemerkenswert, um es im Delicio.us feed verschwinden zu lassen:
Google bringt eine Navisoftware für Androidhandys raus. Vorerst, möchte ich vermuten. Windows Mobile u.a. werden vermutlich folgen, wetten? Das ganze basiert auf Maps (inklusive aller Features, wie Streetview), und ist – das ist das bemerkenswerte – gratis. Kostenlos. Umsonst. Frei, free, wie auch immer. Und nicht nur das; auch die Bedienung (z.B. Spracherkennung) und Features (z.B. Streetview) machen einen sehr guten Eindruck.
Hier ein Video:
Da werden jetzt aber ne Menge Leute schlaflose Nächte haben. Vornehmlich Anbieter von teurer Navisoftware für Mobiltelefone.
UPDATE: Um jetzt mal auf die schlaflosen Nächte zurückzukommen; hier die Börsenkurse von Garmin und Tomtom:
Interessant auch das Handelsvolumen; am Tag, an dem gratis Google Navigation angekündigt wurde, haben die Broker und Anleger offensichtlich alle ihre Aktien dieser Unternehmen verkauft, solange die noch etwas wert sind, und die noch jemand haben will. Finde ich jetzt persönlich übertrieben – beide Unternehmen haben ja noch andere Umsatzbringer im Portfolio, nicht nur Software für Mobiltelefone.
Google Sync hat jetzt Push-Email Funktionalität. Das ganze läuft via Microsoft Exchange Protokoll. Wessen Mobiltelefon also Exchange unterstützt der kommt hier quasi gratis an Push-Email heran. Entsprechende Datenflatrate vom Mobilfunkprovider vorausgesetzt. Kontakte und Kalender kann man nebenbei auch noch bei Google synchronisieren. Wenn man das wöllte.
PS: Das ganze ist erstes noch Beta (auch wenns schon gut funktioniert) und zweitens Exchange ActiveSync. Es kann also passieren, dass die Daten im Handy (Kontakte, Kalender, Emails) mit den Daten vom Googlemail Account überschrieben werden. Je nach Einstellungen. Deshalb sollte man wissen, was man tut bzw. sich mit seinen Sync-Einstellungen auskennen. Oder vorher seine Telefondaten sichern.
Früher™ gab es die Möglichkeit, mittels Webcam und Software und FTP ein in kurzen Abständen aktualisiertes Foto auf einen Server zu laden. Dann gab es YouTube und co, wo man ein Video (primär von sich selber) hochladen durfte. Die Weiterentwicklung war dann so etwas wie justin.tv, eine Website, bei der man sein Webcambild und -ton live veröffentlichen kann. Youtube ist ja eher die Konserve. Justin.tv ist bekannt geworden durch einen Amerikaner, der seinen Selbstmord mit Tabletten live ins Internet übertragen hat.
Die nächste Steigerung ist dann Qik. Qik ist ähnlich wie Justin.tv, allerdings funktioniert Qik mit Software für Handys (Java, Windows Mobile, gecracktes iPhone). Man kann live vom Handy Video und Ton in 320×240 streamen, wenn das Mobilfunknetz mitmacht. Und die Livevideos werden erst einmal gespeichert. Videotwitter, quasi. Oder das, was Livereporter eben machen. Nur das die ungefähr 3 Tonnen Equipment dafür brauchen.
So richtig, nicht nur innerhalb Deutschlands. Und auch keine HSPA-Geschwindigkeitsdrosselung ab 1 GB Volumen in Monat. Und ohne Portbeschränkung. Uneingeschränkte Nutzung von VOIP-Software und Tethering. Unlimitierte SMS und MMS. Unlimitiertes Telefonieren. Aus und in alle Netze weltweit. Und vor allem auch Videotelefonie. Von überall auf der Erde nach überall auf der Erde. Egal ob über das Mobilfunknetz oder über WLAN. Eben wirklich ALLES inklusive.
Ich will im Ausland gigabytweise Daten über Google Maps herunterladen, ein Videotelefonat mit Freunden im anderen Deutschen Netz führen, die wiederum im Ausland sind – ohne mir darüber Gedanken zu machen, ob und was das jetzt kostet. Und das von 1+2 SIM-Karten gleichzeitig (Handy, Autotelefon, Notebook).
Ich will weltweit unter einer Rufnummer erreichbar sein, UND providerseitig eine Blacklist / Whitelist erstellen können mit Rufnummern, die mich nicht mehr erreichen können (oder eben Anrufer ohne Nummer).
Hach, wäre das schön. Das wäre mir sogar eine sehr hohe zweistellige monatliche Grundgebühr wert. Dafür würde ich dann den Festnetzanschluss dementsprechend auf’s nötigste (Internet) beschränken.
Manchmal rufen mich Leute an. Oft stellen diese Leute, die ich auch nicht selten sehr gut kenne, Fragen, die im Grunde genommen nicht gestellt werden müssten.
Aufgrund eines aktuellen Anrufes will ich auf meine Lieblingsfrage paradoxer Natur eingehen.
Die Frage: “Stör’ ich?”
Was für eine Frage. Ich bin kein Callcenter Agent, also werde ich nicht dafür bezahlt, ans Telefon zu gehen. Und ich bin auch kein Autist, somit sitze ich nicht den ganzen Tag vor meinem Funktelefon und meinem Handy und warte auf einen Anruf. Wie vermutlich die meisten Menschen. Auch wenn wir alle am Arbeitsplatz, zuhause und in der Hosen- oder Handtasche ein Telefon haben – grundsätzlich stört ein Anruf. Und eigentlich weiß das auch jeder. Also ist die Frage ja überflüssig. Wer anruft, stört.
ABER: Die Frage ist, wie sehr ein Anruf stört. In vielen Fällen ja nur minimal, und deswegen gehe ich dann ran. Wenn mich dann jemand fragt, ob er stört, dann ist die Antwort auch schon gegeben. Oder erwartet mein Anrufer, dass ich die Geduld und die Dreistigkeit besitze zu antworten: “Ja, ich bin nur ran um dir zu sagen, dass du störst, falls du das fragst.” Dafür kann man ja an modernen Telefonen die Anrufer einfach “wegdrücken”, und bei älteren Telefonen einfach nicht rangehen. Wenn es gerade stört.