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Neues Social-Gedöns im Weblog

Das ist nur ein Testeintrag. Ich habe bisher in meinem Weblog Twitter Tools genutzt. Die mussten geupdatet werden, und das hat einiges geändert.
Einerseits braucht man jetzt noch das Social-Plugin von Mailchimp, andererseits funktioniert das eigentliche twitter Tools Plugoin nicht mehr. Das Veröffentlichen von Blogeinträgen als Tweets übernimmt das Social-Plugin, und das letzte Tweets Widget hat nur Tweets älter als einen Monat angezeigt.

Interessanterweise konnte ich bei drei weiteren getesteten Plugins feststellen, dass “neuste Tweets” bei keinem mehr funktionieren. Können sich nicht mit twitter verbinden usw. Twitter kapselt sich ja immer mehr ab. Man hat dort ja erkannt, dass es an der Zeit war, ein einträgliches Geschäftsmodell zu entwickeln. Im Zuge dessen hat man bei der API einen Rundumschlag getan, um die Nutzer wieder mehr auf twitter.com bzw. twitter-eigene Anwendungen zu holen. Ist auch kein großer Verlust. Ein “Neuste Tweets” widget bietet auch das Social Plugin nicht. Aber dafür kann das ne Menge mehr:

  • Beiträge automatisch oder auf Nachfrage bei twitter und Facebook veröffentlichen (mehrere Accounts)
  • Twitter und Facebookaccounts der WordPress-Autoren verknüpfen
  • Kommentatoren können unter ihrem Twitter oder Facebook-Account kommentieren (ähnlich wie Disqus) oder wie gehabt als Gast oder mit WordPress-Account.

Ziemlich cooles Ding.

Live Video Streaming vom Handy ins Internet

Früher™ gab es die Möglichkeit, mittels Webcam und Software und FTP ein in kurzen Abständen aktualisiertes Foto auf einen Server zu laden. Dann gab es YouTube und co, wo man ein Video (primär von sich selber) hochladen durfte. Die Weiterentwicklung war dann so etwas wie justin.tv, eine Website, bei der man sein Webcambild und -ton live veröffentlichen kann. Youtube ist ja eher die Konserve. Justin.tv ist bekannt geworden durch einen Amerikaner, der seinen Selbstmord mit Tabletten live ins Internet übertragen hat.

Die nächste Steigerung ist dann Qik. Qik ist ähnlich wie Justin.tv, allerdings funktioniert Qik mit Software für Handys (Java, Windows Mobile, gecracktes iPhone). Man kann live vom Handy Video und Ton in 320×240 streamen, wenn das Mobilfunknetz mitmacht. Und die Livevideos werden erst einmal gespeichert. Videotwitter, quasi. Oder das, was Livereporter eben machen. Nur das die ungefähr 3 Tonnen Equipment dafür brauchen.

bessrde bei Qik