Youtube früher und heute

Youtube früher:

  1. Du klickst auf den Link zu einem Video
  2. Du schaust das Video.

Youtube heute:

  1. Du klickst auf den Link zu einem Video
  2. Irgendein Depp hat das Video als jugendgefährdet oder sowas markiert
  3. Um dein Alter zu bestätigen, musst du einen YouTube Account erstellen
  4. Du erstellst einen Account, wenn du noch keinen hast
  5. Man geht wieder zu dem Video
  6. Es ist in Deutschland nicht verfügbar, weil es 20 Sekunden Musik von irgendeinem geldgierigen Label enthält ODER
  7. Es ist mittlerweile gar nicht verfügbar, weil es gegen die Richtlinien von Youtube verstößt. Was eigentlich auch nur 6. bedeutet. ODER
  8. Es ist noch verfügbar.
  9. 20-30 Sekunden Werbespot.
  10. Da es sich nicht um einen Kinotrailer oder Videospieltrailer von einem milliardenschweren kalifornischem Studio oder einem achso viralem Video von einer Schuh- oder Energydrinkmarke handelt, sondern nur um ein ganz normales Video, lädt das selbst bei einer 50 MBIT VDSL Leitung so langsam wie zu Faxmodems Zeiten. Das aber auch nur die ersten 20 Sekunden, danach kommt eine Ladepause, die etwa der dreifachen Länge des Videos entspricht. Das ist immer so. Netzneutralität hat Youtube  - und das habe ich empirisch für mich belegt – schon Ende 2009 abgeschafft. Nur die Videos von Werbekunden streamen vernüftig, der Rest tröpfelt zu jeder Tages- und Nachtzeit so langsam durch die Leitung, dass ich manche Videos schon gar nicht mehr schaue. Weil ich keine Lust habe, auf ein 3 Minuten Video 7 Minuten zu warten.

Die beste, lustigste und ausführlichste Avatar-Filmbesprechung

Achtung, so lang, dass es auf zwei Youtubevideos aufgeteilt wurde. Alles auf englisch.

Teil 1:

Teil zwei:

Avatar Review (Part 2 of 2)

Live Video Streaming vom Handy ins Internet

Früher™ gab es die Möglichkeit, mittels Webcam und Software und FTP ein in kurzen Abständen aktualisiertes Foto auf einen Server zu laden. Dann gab es YouTube und co, wo man ein Video (primär von sich selber) hochladen durfte. Die Weiterentwicklung war dann so etwas wie justin.tv, eine Website, bei der man sein Webcambild und -ton live veröffentlichen kann. Youtube ist ja eher die Konserve. Justin.tv ist bekannt geworden durch einen Amerikaner, der seinen Selbstmord mit Tabletten live ins Internet übertragen hat.

Die nächste Steigerung ist dann Qik. Qik ist ähnlich wie Justin.tv, allerdings funktioniert Qik mit Software für Handys (Java, Windows Mobile, gecracktes iPhone). Man kann live vom Handy Video und Ton in 320×240 streamen, wenn das Mobilfunknetz mitmacht. Und die Livevideos werden erst einmal gespeichert. Videotwitter, quasi. Oder das, was Livereporter eben machen. Nur das die ungefähr 3 Tonnen Equipment dafür brauchen.

bessrde bei Qik

Es gibt Ice, baby

Die Sonne scheint, der Besuch musste absagen. Ich geh raus.


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