Gillette Fusion Proglide Styler Test

Hinweis: Ich habe im Rahmen eines www.trnd.com Test den Gillette Rasierer sowie eine Tube Rasiergel gratis zum Test erhalten. Wer meint, das würde meine Meinung positiv beeinflussen, sollte vielleicht nicht mehr weiterlesen.

Unboxing – was der Kunde erhält

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Als Käufer des Fusion Proglide Styler erhält man den elektrischen Rasierer/Trimmer (den “Styler”), einen Aufsatz mit einer Gillette® Fusion® ProGlide™ Klinge, drei Aufsätze für den Trimmer (2mm, 4mm und 6mm), eine kleine Testube Proglide Rasiergel. Außerdem einen Ständer, in den alles reinpasst (Rasiergel ausgenommen).

Der erste Eindruck

Ständer und Aufsätze sind absolut okay. Der Trimmer an sich ist winzig (siehe Größenvergleich mit Braun Bodycruzer)  und wirkt etwas billig. Das silberne ist nur lackierter Kunststoff, außerdem nur Batteriebetrieb. Kein Netzteil, kein Akku.

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Unterhalb vom silbernen Dings, also der Griff und die Mechanik für das Batteriefach, wirkt alles wieder recht hochwertig, wie man es von Braun gewöhnt ist. Braun hat den Rasierer nämlich für Gillette entwickelt. Logisch, weiß ja jeder, der nicht in einer Höhle lebt, das beides Marken von Procter & Gamble sind. Die unverbindliche Preisempfehlung für den Fusion Proglide Styler ist 19,99 Euro. Zieht man die Mehrwertsteuer ab, die Kosten für die Batterie, die Händlermarge dann merkt man: Gillette muss das Gerät samt Zubehör für einen einstelligen Eurobetrag produzieren. Dementsprechend ist die Qualität zu bewerten. So gesehen ist die schon fast wieder gut. Ist halt maximal ein 9 Euro Rasierer.

Der zweite Eindruck

Der Mechanismus, der den Trimmer aufklappt, damit man den besser unter dem Wasserstrahl reinigen kann, ist etwas leichtgängig. Wie ich später beim Testen festgestellt habe, geht der beim Rasieren aber nicht unbeabsichtigt auf. Von daher kein Manko.

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In der Anleitung steht, dass man die Batteriewechsel dazu nutzen soll, den Haartrimmer mit etwas Haartrimmeröl einzuölen. Von daher wäre es meiner Meinung nach sinnvoller, wenn Gillette anstatt eine Mini-Testtube des Klarsichtrasiergels eben jenes Haartrimmeröl mitgeben würde. Die Rasiergelprobe ist etwas unnötig, weil Mann so etwas sowieso hat. Haartrimmeröl wüsste ich spontan nicht einmal, wo ich das kaufen könnte. Müsste ich googlen. Ich wäre aber positiv angetan, wenn es einfach dabei gewesen wäre.

Der Test

Ich habe das Gerät jetzt zwei Wochen in Benutzung gehabt, und mir bewusst Zeit mit meiner Bewertung gegeben.

Alles in allem funktioniert das Ding sehr gut. Der Trimmer schneidet die Barthaare wie ein Langhaarschneider es nun mal tun soll. Die Batterie hält noch, keine Ermüdungserscheinungen (dazu später mehr). Die Fusion Proglide Klinge hat 4 gestapelte Klingen für die “normale” Rasur und eine einzelne Klinge um filigrane Styles zu vollbringen. In Zusammenarbeit mit dem durchsichtigen Rasiergel funktioniert das perfekt. Das ergibt beim Stylen tatsächlich Sinn, für eine profane “Bart-ab” Ganzrasur tät’s auch Schaum. Das Gel ist übrigens überdurchschnittlich flutschig, und lässt sich nicht ganz so einfach abwaschen wie Rasierschaum. Nun, Gel ist Gel, Schaum ist Schaum. Die Fusion Klinge kann man wechseln, wenn die abgenutzt ist.IMG_20120731_153247

Beknackt ist, dass die Trimmer-Aufsätze mit (1), (2) und (3) beschriftet sind. Wer kommt auf so eine dumme Idee? Wirklich, warum nicht 2, 4 und 6? Das entspräche immerhin den Millimeterangaben. Das tut der Qualität und der Funktion keinen Abbruch, aber ich rege mich wirklich darüber auf.

Fazit

Ich bin mit dem Gillette Fusion Proglide Styler zufrieden. Ich würde das Produkt auch weiterempfehlen, aber man muss sich eins klar machen:

Das Gerät ersetzt keinen Rasierer und auch keinen Bodytrimmer. Es ist eine ganz neue Nische, die nicht jeden Mann anspricht. Mich auch eher wenig, weil mein Bart”style” weniger komplex ist.

Ich habe mal ein Bild gemacht, dass dies visualisiert:

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Um sich komplett zu rasieren ist der Trimmer vom Proglide Styler zu schmal. Da kommt man mit einem normalen Elektrorasierer und Nassrasierer (links im Bild) schneller zum Ziel. Natürlich könnte man sich mit dem Proglide Aufsatz auch komplett nassrasieren, aber wozu dann das ganze Trimmer-mit-Batterie Package dazukaufen? Dann einfach nur einen Proglide Nassrasierer.

Für die Körperrasur (Achsel, Brust und untenrum) würde der Proglide Styler zwar technisch funktionieren, aber die Fläche ist so groß, da wäre schnell die Batterie leer. Dann lieber gleich ein Gerät, dass extra dafür konzipiert wurde; rechts im Bild ist zum Beispiel mein Braun Bodycruzer. Der hat einen Akku, ist wasserdicht und kommt mit einer induktiven Ladestation.

Der Fusion Proglide Styler ergibt also nur als zusätzliches Gerät im Badezimmer Sinn. Für Männer, die ihre Bärte kunstvoll und/oder Milimetergenau zurecht rasieren. Da bin ich eher weniger die Zielgruppe, aber ich kenne einige, die machen das. Für die kann ich das Gerät uneingeschränkt empfehlen, zumal der Preis nur 19,99 18,33 Euro beträgt.

Ausgewählte Fragen und meine Antworten aus dem Trnd-Projekt

  1. “Teste die Power-Rasur mit Rasieraufsatz und eingeschaltetem Trimmer.”
    Habe ich gemacht. Vibrierende Nassrasierer finde ich Quatsch. Schon immer, der Mach 3 turbo war da glaub ich der erste. Gibt mir nix.
  2. “Finde heraus, wie einfach die Handhabung und wie präzise das Ergebnis der Konturenklinge ist.”
    Habe ich gemacht. Präzision ist gut, aber manchmal muss man zweimal über die gewünschte Stelle, bis alle Stoppeln restlos weggeschnitten sind. Kann von an meinen Barthaaren liegen.
  3. “Teile uns mit, wie einfach und gründlich sich der Trimmer reinigen lässt.”
    Der Trimmer lässt sich komplett unter dem Wasserstrahl abwaschen und ausspülen. Die Klappfunktion ist praktisch. Dauert insgesamt 10 Sekunden, dann ist das ganze Gerät wieder sauber.

1 Kommentar zu “Gillette Fusion Proglide Styler Test”

  1. Mittlerweile (1 Jahr später) ist der Klappmechanismus übrigens ausgeleiert. Der schnappt bei leichtem Druck sofort auf. Also auch beim Rasieren. Kritisch betrachtet ist das Gerät also kaputt. Praktisch kann man das aber mit dem Zeigefinger verhindern, und wie gewohnt nutzen.

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