Mehr als vier Sony Xperia Smarttags mit Smart Connect App verwenden

Oder sogar fremde NFC-Chips. Das Problem mit den Original Sony Xperia Smarttags ist, dass die dazugeörige App nicht etwa die einzigartige Seriennummer der Tags ausliest, sondern die Chips alle gleichen Inhalt haben. Also kann man nur 4 Smarttags in der Smart Connect App verwenden: Rot, Schwarz, Blau und weiß. Auch wenn man mehrere hat, alle roten sind immer ein und derselbe rote Smarttag in der App.

Das kann man ändern, kostet nix, braucht man zwei Apps und 4 Minuten Zeit für. Herausgefunden hat das meine Freundin. Kann jeder Laie machen, aber den Prozess zu beschreiben ist aufwendig. Sie müsste viele Screenshots machen, das alles hier ausformulieren usw.

Daher frage ich lieber vorher: Wollt ihr wissen, wie man Sony Xperia Smarttags umprogrammiert?

Wenn ja, dann meldet euch in den Kommentaren.

Darf man im Jahr 2015 in Stuttgart sein Auto auf öffentlicher Straße waschen?

Auto Handwäsche und Umweltschutz – viele denken, das widerspricht sich. Dabei ist jeder wirkungsvolle Haushaltsreiniger, den man mit dem Putzwasser in den Abfluß kippt umweltschädlicher als ein gutes Autoshampoo. Schließlich ist Autolack empfindlich. Viele sehr gute Autowaschmittel sind sogar biologisch abbaubar.

Trotzdem glauben viele Menschen, dass man sein Auto nicht auf der Straße waschen darf, sondern nur noch in Waschanlagen, mit Ölabscheider und allem Pipapo. Das ist falsch und richtig. Aber mehr falsch. Richtig ist, dass jede Gemeinde selber bestimmen darf, ob das erlaubt ist. Steht hier beim Umweltbundesamt.

Wenn man sich jetzt im Internet schlau machen will, ob mein sein geliebtes Auto in Stuttgart per Handwäsche reinigen darf, findet man hunderte von Foreneinträgen und Frage-Antwort Seiten, die sich unterm Strich die Waage halten. Ja und nein kommen auf gleich viele Stimmen. Und man findet eine Mitteiliung aus dem Amtsblatt der Stadt Stuttgart, aber die ist von 2002:

Auto waschen erlaubt
Immer wieder rufen verunsicherte Autobesitzer beim Amt für Umweltschutz an, weil sie nicht wissen, ob sie ihr Auto am Straßenrand waschen dürfen. Grundsätzlich gilt, die Autowäsche am Straßenrand ist laut Straßenverkehrsordnung nicht verboten. Es gibt auch keine Polizeiverordnung, die die Autowäsche untersagt.
Allerdings gelten eine paar Einschränkungen. Autos dürfen nur auf einer befestigten Fläche gereinigt werden. Das Abwasser muss in Straßenkanäle abfließen können, damit es im Klärwerk gereinigt werden kann.
Autos dürfen natürlich nicht bei Minustemperaturen gewaschen werden. Wegen der folgenden Vereisung werden Straße oder Gehweg sonst zur Rutschbahn. Auch aus Gründen des Umweltschutzes gibt es gegen das Auto waschen keine Bedenken. Es dürfen nur keine wassergefährdenden Stoffe eingesetzt werden, die den Boden schädigen könnten.
Bei einer Autowäsche passiert im Grunde nichts anderes als bei einem starken Regen: Schmutz wird vom Auto abgewaschen und gelangt ins Klärwerk. Zusätzlich werden noch Reinigungsmittel verwendet. Solche sind in Haushalten ständig im Einsatz und müssen auch geklärt werden. Zudem fallen Abwassergebühren an, vorausgesetzt es wird Leitungswasser verwendet.
27. Mai 2002
© Landeshauptstadt Stuttgart, Stabsabteilung für Kommunikation Amtsblatt Online

Aber wir haben nun mittlerweile Juni 2013. Deshalb habe ich mich via Facebook an die Stadt Stuttgart gewendet. Das Facebookteam musste sich selber schlau machen, und heute schon kam die Antwort: Ja, man darf in Stuttgart sein Auto auf der Straße waschen.

Hier der Auszug aus der Originalantwort:

Wir haben bei den Kolleg/innen vom Amt für Umweltschutz nachgefragt und erfahren, dass die Regelung aus dem Jahr 2002 immer noch gilt: Autowaschen auf befestigten öffentlichen Straßen mit Abfluss in die Kanalisation ist zulässig.
In Gemeinden, in den Regenwasser direkt in den Vorfluter (Bach, Fluss) geleitet wird, ist dies meist verboten. In Stuttgart läuft das Wasser zuerst noch durch die Kläranlage, wo es gereinigt wird. Deshalb gibt es hier keine Einschränkung. […]

Wem Waschanlagenbürsten zu lackschädigend sind, der kann also jetzt sicher sein, dass er in Stuttgart sein heiligs Blechle selber per Hand waschen darf. Dafür empfehle ich übrigens aus eigener Erfahrung das extrem ergiebige und biologisch abbaubare Liquid Glass Waschkonzentrat.

Android integrierter SIP Client für Telekom VOIP konfigurieren

Wer von der Telekom Internettelefonie nutzt, kann das nicht nur auf Festnetzgeräten, sondern auch auf seinem Androidsmartphone nutzen. Entweder über die „Hometalk“-App, welche aber langsam und riesig groß ist, oder über jeden anderen SIP Client. SIP ist ein Standardprotokoll für Telefonie über Internet. Android hat ja ab Werk einen SIP Client. Das ist keine extra App, wie die „Hometalk“ von der Telekom, sondern tief in den Einstellungen vergraben.

So kommt man dorthin: Einstellungen > Anrufeinstellungen > ganz nach untenscrollen zum Abschnitt „Einstellungen für Internetanrufe“

Dort kann man zwei Einstellungen vornehmen:

  1. Konten 
  2. Internetanrufe verwenden

Mit dem ersten Punkt legt man sein Telekom / T-Online SIP Internettelefonie Konto an, mit dem zweiten kann man bestimmen, ob ausgehende Anrufe über Festnetz / SIP oder über das Handy geschehen sollen. Ich wähle dort die Einstellung „immer nachfragen„, für die meisten Anwender ist wohl „SIP bei Netzwerkzugriff verwenden“ sinnvoll. Das sorgt dafür, dass alle Anrufe vom Handy über Festnetz-Internettelefonie geführt werden, sobald die WLAN-Verbindung steht.
Ich möchte das nicht, weil ich am Handy mehr Flatrate habe als am Festnetz, zudem möchte ich meistens, dass meine Handynummer beim Angerufenen erscheint, und nicht die private Festnetznummer. Telekom Internettelefonie funktioniert nur über das WLAN , und nur am dazugehörigen DSL-Anschluss.

Welche SIP Einstellungen sind die richtigen?

In diversen Android- und Telekomforen existieren verschiedene Auflistungen, welche Einstellungen man vorzunehmen hat, und alle sind falsch. Da wird von Anschlußkennung und T-Onlinenummer gesprochen, von Loginpasswörtern und so weiter. Funktioniert nicht, ist nicht notwendig. Richtig sind nur die Einstellungen, die ich jetzt hier unten aufführe. Die habe ich zufällig durch stundenlanges rumprobieren herausgefunden, es ist quasi ein Mix aus dem, was in anderen Quellen steht.

Also, wenn man auf „Konten“ klickt, hat man die Möglichkeit zu definieren, ob man „Eingehende Anrufe annehmen“ möchte. Dann würden Anrufe auf der Festnetznummer auch am Androidhandy klingeln. Funktioniert super, hat bei uns aber dafür gesorgt, dass die Festnetztelefone nicht mehr klingeln. Und wenn ich dann „Eingehende Anrufe annehmen“ deaktiviert habe, blieb das auch ein paar Minuten so, bzw. man musste erst via Festnetz einen Anruf starten. Keine Ahnung, habe noch nicht alles ausprobiert, großes Problem, liegt vielleicht am Router, an der Telekom, keine Ahnung. Update: Vermutlich, weil der VOIP Server nur einen Client zulässt, siehe Kommentare.

Oben rechts kann man „Konto hinzufügen

Da kommen folgende Einstellungen rein:

  • Nutzername: Die Festnetztelefonnummer mit 0, nicht mit +49 oder 0049. Einfach nur 071121234567
  • Kennwort: Das Emailkennwort, nicht das Kennwort für den Internetzugang
  • Server: tel.t-online.de
  • Als primäres Konto festlegen: ja, vor allem, wenn man nur ein SIP Konto einrichtet.
  • Dann unter optionalen Einstellungen
  • Benutzername für Athentifizierung: Die Emailadresse, zum Beispiel max.mustermann@t-online.de
  • Anzeigename: <Wie Nutzername>
  • Ausgehende Proxy-Adr.: tel.t-online.de
  • Port-Nummer: 5060
  • Transportart: TCP (bei Problemen: UDP)
  • Keep-Alive senden: Automatisch oder immer, funktioniert bei mir beides. Daher Automatisch. Bei Problemen die Einstellung „immer“ auswählen. Danke an die Kommentatoren.


Wenn einer eine USA-Reise tut, dann braucht er mobiles Internet auf dem Smartphone

Dieser Eintrag hilft mir. Und hoffentlich auch jedem anderen Urlauber oder Geschäftsreisenden. Denn ich habe gerade den halben Abend recherchiert, welche Prepaid Sim ich mir für mein deutsches Smartphone holen soll, wenn ich mal wieder in den USA bin. Die Gründe dafür sind klar: Während Datenroaming und Telefonie im europäischem Ausland ja mittlerweile bezahlbar sind und die Frequenzen passen, sieht das mit der USA ganz anders aus. Da kostet Datenroaming gleich mal das siebenfache oder noch mehr. Es liegt also nahe, sich einfach eine Prepaid-Simkarte zu holen und für die Dauer des USA-Aufenthaltes ins eigene Smartphone zu stecken. Die Vorteile liegen auf der Hand: Günstige USA Konditionen für Telefonie, SMS und Daten, und das ohne Vertragsbindung. Der einzige Nachteil: Man hat solange eine amerikanische Handynummer. Aber aufgrund der Zeitverschiebung telefoniert man ja eh wenig mit Deutschland. ;-)

Und schon wird es kompliziert

Das ist nämlich gar nicht so einfach. Wir deutschen Handynutzer müssen grundsätzlich 3 Frequenzen (Frequenzbereiche) beachten:

  1. GSM / Voice: Auch 2G genannt, oder ganz früher noch D-Netz, das ist für Telefonie und ganz langsame Datenverbindungen via GPRS und Edge.
  2. UMTS: Auch 3G genannt, „schnelles“ Internet bis 21 Mbit (mit HSPA Technologie), mit der HSPA+ Technik sogar 42Mbit. In Deutschland bei gutem HSPA Empfang 7 – 10 Mbit realistisch machbar.
  3. LTE: Auch 4G genannt. Tatsächlich schnelles Internet, theoretisch bis 300 Mbit. Ich habe in der Stuttgarter Innenstadt mit T-Mobile schon 51 Mbit Download und 11Mbit upload gemessen – in Köln schon mal 105 Mbit.

Ich gehe davon aus, dass vor allem schnelles mobiles Internet für Smartphonenutzer interessant ist. Soziale Netzwerke, Skype, Email, Google Maps und Navigation etc. Telefonieren ist bei mir persönlich zweitrangig, aber auch das geringste Problem, denn:

Telefonieren geht so ziemlich bei jedem Anbieter, bei UMTS und LTE (3G und 4G) sieht es da schon anders aus.

Jetzt heißt es: Herausfinden, was das Smartphone kann. Dazu schaut man in die technischen Daten (Whitepaper, Bedienungsanleitung) von seinem speziellen Smartphone. Die Betonung liegt auf speziell, weil von jedem Smartphone meist zwei oder drei Varianten existieren, die sich nur anhand der Frequenzen unterscheiden. Ich habe das Xperia Z, und die interne Modellnummer ist C6603. Das bedeutet, die Frequenzen sind für den europäischen Markt gedacht. In meinem Handbuch steht zu Netzwerke:

UMTS HSPA+ 850 (Band V), 900 (Band VIII), 2100 (Band I) MHz
GSM GPRS/EDGE 850, 900, 1800, 1900 MHz
LTE (Bands 1, 3, 5, 7, 8, 20)

Aha, jetzt sind wir schon mal schlauer. Wie gesagt, Daten interessieren mich mehr als Sprache, weil jedes moderne Handy auf der ganzen Welt telefonieren kann, Triband und Quadband nannte man das vor zehn Jahren. Was sehe ich also? Im 3G UMTS HSPA Bereich kann ich Band 1, 5 und 8 nutzen. Sony ist so lieb und schreibt auch gleich die Frequenzen dazu. Denn die Bandnummern nutzen nicht alle Mobilfunkanbieter. Bei LTE stehen nur die Bandnummern, und das ist unpraktisch, denn bei allen Informationen zu amerikanischen Mobilfunkanbietern finde ich nur die Frequenzen angegeben.

Daher habe ich hier mithilfe von Wikipedia und diversen Supportforen der entsprechenden Mobilfunkanbieter folgende Tabelle erstellt:

USA CarrierVoice Frequencies3G3G Technik4G Frequenzen4G / LTE Band
AT&T850 MHz, 1900 MHz850 MHz, 1900 MHzGSM/HSPA+700 MHz, 1700/2100 MHz17/4/13
MetroPCS1700/2100 MHz, 1900 MHz1700/2100 MHz, 1900 MHzCDMA/EVDO1700/2100 MHz4/2
Sprint800 MHz, 1900 MHz1900 MHzCDMA/EVDO800 MHz, 1900 MHz, 2500 MHz25
T-Mobile USA1700/2100 MHz, 1900 MHz1700/2100 MHz, 1900 MHzGSM/HSPA+1700/2100 MHz4
Verizon850 MHz, 1900 MHz850 MHz, 1900 MHzCDMA/EVDO700 MHz, 1700/2100 MHz (Planned)13

Was sehe ich jetzt anhand meiner technischen Daten und der tollen Tabelle?
Mit LTE sieht es bei Smartphones für den europäischen Markt in den USA schlecht aus. Das iPhone 5 für Deutschland unterstützt nur die LTE Bänder 1, 3, und 5. Damit kann man wie mit dem europäischen Sony Xperia Z in den USA bei 4G / LTE nichts anfangen. Ich nehme mal an, das wird bei allen anderen für Europa gedachten Smartphones dasselbe sein. Aber wie gesagt, einfach in die technischen Daten gucken, und sollte dein europäisches Smartphone doch ein LTE Band aus der Tabelle hier oben unterstützen, Glück gehabt.

Bleibt noch 3G / UMTS mit HSPA zum Datenfunken. Hier ist die Spalte „3G Technik“ wichtig. Ohne auf die Unterschiede zwischen CDMA und GSM einzugehen (verstehe ich selber nicht), sei soviel gesagt: Wenn du mit deinem Smartphone in Deutschland telefonieren kannst, ist es GSM. Und damit automatisch kein CDMA. Beides geht nicht. [Update: Das stimmt wohl auch nicht immer, sondern nur in 99% der Fälle. Es gibt wohl Android Smartphones, die beides können.]

Für Deutsche in den USA bleiben also nur noch AT & T und T-Mobile USA übrig. Ich – und damit meine ich das Sony Xperia Z – könnte beide Anbieter nutzen. Die Prepaid-Tarife bei T-Mobile USA sind zum Zeitpunkt, als dieser Text entstanden ist, deutlich interessanter. Es aber weitere diverse Dinge zu beachten:

  1. Im Internet berichten viele, dass Ihr Smartphone nicht mit T-Mobile USA 3G funktioniert. Da habe ich mit dem Xperia Z Glück, das unterstützt bei UMTS auch 2100 Mhz. Weiter verbreitet bei europäischen Smartphones ist wohl 850 Mhz, was nur bei AT&T funktioniert.
  2. Netzabdeckung. Man sollte vorher auf den Websites von AT&T und T-Mobile USA vorbeischauen, wie die Datenabdeckung und Abdeckung von Prepaid (jupp, das ist unterschiedlich) im Zielgebiet ist. Der tollste und günstigste T-Mobile Prepaid Plan nützt einem nix, wenn man kein Netz hat. AT&T ist größer und hat vermutlich oft bessere Abdeckung.
  3. Ganz wichtig: Das Handy darf keinen Netlock haben. Haben leider noch die meisten Geräte, die man hier in Deutschland bei einem Mobilfunkanbieter auf Raten kauft. Dann funktioniert das Gerät nur in diesem einen Netz. Selbst T-Mobile USA ist in einem T-Mobile DE gelocktem Handy nicht machbar.
  4. Die Prepaid Simkarte nicht in Deutschland kaufen, schon gar nicht bei einem teuren Anbieter für Reise-Simkarten. Am besten in einen Shop vor Ort gehen, die Sachlage erklären. Fragen, ob man vor dem Kauf erstmal kurz eine Simkarte testen kann, um sicherzugehen, dass das mit dem 3G auch wirklich klappt. Die Verkäufer helfen einem auch bestimmt bei der Prepaid Aktivierung und dabei, das Guthaben aufzuladen. Service und so. Laut Erfahrungsberichten im Internet dauert es wohl nur 20 bis 30 Minuten, dann läuft schon alles.
  5. AT&T will auch für Prepaid SIMs Adressdaten haben. Entweder die Adresse vom Hotel angeben, und wenn der Verkäufer darauf nicht klarkommt, halt in den nächsten Shop gehen un dort sein Glück versuchen.

Und jetzt kommt eine Tabelle, welche die LTE Bänder beziehungsweise LTE Frequenzbänder den Frequenzen zuordnet. Vielleicht hilft das ja jemanden bei einer anderen Fragestellung. Die letze Spalte ist mit Vorsicht zu genießen, das kann sich ständig ändern. Die ersten 4 sind aber international genormt.

LTE Band
bzw. Frequenzband
Gebräuchliche BezeichnungTatsächliche Downlink-frequenz in MHzTatsächliche Uplink-frequenz in MHzWird eingesetzt in
B12100 MHz2110-21701920-1980Europa
B21900 MHz1930-19901850-1910Nordamerika
B31800 MHz1805-18801710-1785Europa, Asien
B4AWS2110-21551710-1755Amerika
B5850 MHz869-894824-849Asien
B72600 MHz2620-26902500-2570Europa, Asien
B8900 MHz925-960880-915Weltweit
B91700 MHz1844,9-1879,91749,9-1784,9Amerika
B10Extended AWS2110-21701710-1770Amerika
B111,5 GHz lower1475,9-1495,91427,9-1447,9Asien
B12700 MHz lower729-746699-716Amerika
B13700 MHz Upper746-756777-787Amerika
B17700 MHz lower734-746704-716Amerika
B18800 MHz lower860-875815-830Asien
B19800 MHz upper875-890830-845Asien
B20800 MHz Digitale Dividende791-821832-862Europa

Das geht eigentlich noch viel weiter, aber bei 20 habe ich dann aufgehört, da die folgenden Frequenzbänder in der Praxis uninteressant sind.

Jährliche Inflation in Deutschland von 1992 bis 2012 und der letzten 12 Monate

5,10%4,50%2,60%1,80%1,40%2%1%0,60%1,40%2%1,40%1,10%1,60%1,60%1,50%2,30%2,60%0,30%1,10%2,10%2%’92’93’94’95’96’97’98’99’00’01’02’03’04’05’06’07’08’09’10’11’120%1%2%3%4%5%6%Veränderung gegenüber VorjahrVeränderung gegenüber Vorjahr’94: 2,60%
Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1046/umfrage/inflationsrate-veraenderung-des-verbraucherpreisindexes-zum-vorjahr/
Die Veränderungen sind immer in Relation zum Vorjahr, nicht zu einem definiertem Basisjahr. Das muss man bedenken! Man kann aus der Grafik nicht einfach ableiten, dass beispielsweise die Inflation seit 2001 1,66% betragen hat. Das wäre zwar rechnerisch der Durchschnitt der Durchschnitte, aber in dem Fall müsste man alle prozentualen Veränderungen anwenden (Sprich: Eurowert * 1,019 * 1,015 * … usw.). Von 2001 bis 2012 betrug die Inflation – jahresdurchschnittlich gemessen – also 21,79 % (und nicht 19,90%).

Das ist aber nur der jeweilige Jahresdurchschnitt. Die gleiche Überlegung kann und sollte man auf kleinere Zeitperioden anwenden und diese betrachten. Man darf die monatliche Inflation (gemessen am Kalendermonat des Vorjahres, nicht des vorhergegangenen Monates) nicht außer acht lassen.

Faktisch war im Dezember 2012 „alles“ 2,1% teurer als im Dezember 2011. Auch wenn die durchschnittliche Inflation im Kalenderjahr 2012 „nur“ 2,0% betragen hat.

Hier ein Blick auf die monatliche Inflation der letzen 12 Monate:

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista
Hier darf man aber nicht so rechnen wie oben, und einen Eurobetrag mit den ganzen Inflationsraten multiplizieren, um auf eine Inflation vom letzten Kalenderjahr zu kommen. Denn die hier gezeigten monatlichen Werte beziehen sich ja auf denselben Monat im Vorjahr, nicht auf den Vormonat in der Zeitperiode.

Liebe Medien: Wenn Weltuntergang, dann richtig!

Einige esoterische Spinner haben das Gerücht in die Welt gesetzt, dass am 21.12.2012 die Welt untergeht. Wegen des Maya Kalenders. Das ist natürlich quatsch.

Korrekt ist, dass an diesem Tag in der Langen Zählung zum ersten Mal seit dem Jahre 3114 v. Chr. der Zahlenwert des Ausgangstages des aktuellen 13 Baktun-Zyklus der Langen Zählung (13.0.0.0.0) wiederkehrt.[9] Dieser Zahlenwert tritt nach der Schematik des Mayakalenders regelmäßig nach 1.872.000 Tagen (ca. 5128 Jahren) ein. http://de.wikipedia.org/wiki/Maya-Kalender#.E2.80.9EWeltuntergangstag.E2.80.9C

Schön wäre es hingegen, wenn ihr, liebe Medien, bei der Verbreitung von pokulturellen Weltuntergangsgerüchten wenigstens das richtige Bildmaterial verwenden würdet. Professioneller Journalismus und so. Klar, der Atztekenkalender sieht natürlich geiler aus, voll mystisch und viel verhängnisvoller als die Strichmännlein der Maya.

Maya Kalender und Atzteken Kalender.

Aber Maya ist Maya und Atzteken sind Atzteken. So schwer war das jetzt aber auch nicht.

Espresso per Definition

Was ein Kaffee (genauer gesagt: Filterkaffee) ist, muss man wohl keinem erklären. Heißes, fast kochendes Wasser sickert durch Kaffeepulver und Filterpapier, und unten kommt der normale Kaffee heraus.

Bei den nächsten drei Kaffeespezialitäten gibt es doch viel Halbwissen in der Welt. Deswegen hier eine kurze Auflistung der Definitionen, und worin die Unterschiede bestehen. Für alle, die es interessiert, und für mich, damit ich weiß, wo es steht. :-)

Espresso

Ca. 30ml Wasser werden in etwa 25 Sekunden mit 8-10bar Überdruck und etwa 88-92°C durch 7g Espressomehl gepresst.

Cappuccino

ist ein italienisches Kaffeegetränk, das zu etwa gleichen Teilen aus einem Espresso, heißer Milch und heißem Milchschaum zubereitet wird.
Er wird in der Regel in dickwandigen, vorgewärmten Tassen aus Steingut oder Porzellan serviert und gesüßt getrunken. In Italien nimmt man ihn fast ausschließlich zum Frühstück ein.

Nach italienischer Art entsteht Cappuccino mit einem Espresso von ungefähr 25–30 ml in einer etwa 120–180 ml fassenden Tasse, der zügig mit halbflüssigem cremigem Milchschaum aufgegossen wird, bis die Tasse voll ist. Beim Eingießen des Milchschaums setzt sich die braune Crema des Espressos oberhalb des Schaums ab und gibt dem Cappuccino sein charakteristisches Aussehen.

Beim Aufschäumen sollte die Milch nicht über 70 °C erhitzt werden, weil der Schaum dann eine zu feste Konsistenz bekommen und der Cappuccino eventuell den Geschmack von gekochter Milch annehmen würde. In originaler (italienischer) Zubereitungsart ist der Milchschaum beim Eingießen noch flüssig, frei von erkennbaren Luftbläschen und gleicht in der Konsistenz in etwa der von halb geschlagener Sahne.

So ist auch die Drittel-Regel, dass ein Cappuccino aus ⅓ Espresso, ⅓ Milch und ⅓ Milchschaum bestehen muss, relativ unsinnig, weil Milch und Milchschaum nicht separat eingegossen beziehungsweise „gelöffelt“ werden, sondern, wie oben beschrieben, der Schaum in halbflüssiger Konsistenz komplett eingegossen wird. Unterhalb der weiß-braunen Haube trennen sich die Phasen des Milchschaums dann schon nach kurzer Zeit, so dass bei einem guten Cappuccino letztlich eine Schaumschicht von etwa 1 bis 2 cm bleibt.

Latte macchiato

ist ein Warmgetränk aus Milch und Espresso, das dem Milchkaffee ähnelt, aber in der Regel mehr Milch enthält und aus stärker gerösteten Bohnen zubereitet wird. In Italien wird in der Regel in ein Glas Milch wenig Espresso eingemischt. Inzwischen bekommt man jedoch in stark von Touristen frequentierten Regionen auch die nördlich der Alpen übliche Version mit voneinander getrennten Schichten.

Beim ursprünglichen Latte macchiato wird der Espresso in einen Becher mit erhitzter Milch gegeben. Eine Schichtung war hier nicht vorgesehen. Auch das Verzieren mit Kakaopulver oder Zimt wurde erst im Laufe der Zeit aus optischen Gründen ergänzt. Im deutschsprachigen Raum wird der Latte macchiato üblicherweise in einem hohen, schmalen Glas serviert und besteht aus drei Schichten, die sich nur wenig miteinander vermischen sollten. Die unterste Schicht bildet heiße Milch. Dann folgt eine Schicht bestehend aus einem Espresso. Die oberste Schicht besteht aus Milchschaum. Der heiße Espresso hat eine geringere Dichte als die zwar fettreichere, aber kühlere Milch und bleibt deswegen darüber.

Um eine gute Schichtung zu erhalten, darf der Espresso deshalb nicht kälter als die Milch sein, da sich die Dichteverhältnisse sonst umkehren. Die Abkühlung des Getränks an der Glaswand erzeugt Konvektion, aufgrund derer sich die einzelnen Schichten mit der Zeit vermischen.

Kurzfassung:

  • Espresso = Gemahlenes, gepresstes Espressopulver, das unter hohem Druck aufgebrüht wird
  • Cappucino = Espresso mit Milchschaum (Schichtung ergibt sich mit der Zeit von alleine)
  • Latte Macchiato = Viel Milch mit einem Espresso, aus optischen Gründen geschichtet, in Italien ursprünglich ein Kindergetränk

Schamlos kopiert von Kaffee-Wiki und Wikipedia.

Neues Social-Gedöns im Weblog

Das ist nur ein Testeintrag. Ich habe bisher in meinem Weblog Twitter Tools genutzt. Die mussten geupdatet werden, und das hat einiges geändert.
Einerseits braucht man jetzt noch das Social-Plugin von Mailchimp, andererseits funktioniert das eigentliche twitter Tools Plugoin nicht mehr. Das Veröffentlichen von Blogeinträgen als Tweets übernimmt das Social-Plugin, und das letzte Tweets Widget hat nur Tweets älter als einen Monat angezeigt.

Interessanterweise konnte ich bei drei weiteren getesteten Plugins feststellen, dass „neuste Tweets“ bei keinem mehr funktionieren. Können sich nicht mit twitter verbinden usw. Twitter kapselt sich ja immer mehr ab. Man hat dort ja erkannt, dass es an der Zeit war, ein einträgliches Geschäftsmodell zu entwickeln. Im Zuge dessen hat man bei der API einen Rundumschlag getan, um die Nutzer wieder mehr auf twitter.com bzw. twitter-eigene Anwendungen zu holen. Ist auch kein großer Verlust. Ein „Neuste Tweets“ widget bietet auch das Social Plugin nicht. Aber dafür kann das ne Menge mehr:

  • Beiträge automatisch oder auf Nachfrage bei twitter und Facebook veröffentlichen (mehrere Accounts)
  • Twitter und Facebookaccounts der WordPress-Autoren verknüpfen
  • Kommentatoren können unter ihrem Twitter oder Facebook-Account kommentieren (ähnlich wie Disqus) oder wie gehabt als Gast oder mit WordPress-Account.

Ziemlich cooles Ding.

Internet Explorer 10 in Windows 8 zeigt Flash nur auf zertifizierten Seiten an

Die Überschrift ist etwas reißerisch, aber kommt dem Thema schon sehr nahe. Internet Explorer 10 für Windows 8 GUI hat Flash grundsätzlich deaktiviert. Aber Flash wird unterstützt. Wie das?

Also, hier die Fakten:

  1. In Windows 8 wird der IE 10 mitgeliefert. Ebenso ist Flash bereits enthalten und wird unterstützt.
  2. Aber der IE 10 ist in 2 Varianten vorhanden: IE 10 Desktop und IE 10 Windows 8 UI (ehemals Metro).
  3. In der Windows 8 UI (ehemals Metro) wird Flash nur auf Seiten zugelassen, die von Microsoft überprüft und freigegeben wurden.
  4. Im IE 10 Desktop läuft Flash ohne Einschränkungen.
  5. Webentwickler können Ihren Seiten einen HTTP-Header oder Meta-Tag einbauen, welcher IE 10 dazu veranlässt, den Benutzer zu Fragen, ob die entsprechende Seite im IE 10 Desktop geöffnet werden soll. Link zur Developer Guideline weiter unten.
  6. Microsoft tut dies, weil die sich mit dem IE 10 ähnlich wie Google mit Chrome oder Apple mit Safari dazu bekannt haben, das Websites eigentlich komplett ohne Plugins laufen sollten. Mittlerweile ist das ja technisch möglich, und gerade im Smartphonebereich sehr erwünscht. Abgesehen davon spart man als Browserhersteller Lizenzgebühren.

Hier der Link zum richtigen Microsoft Entwicklerleitfaden: http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ie/jj193557(v=vs.85).aspx Dort steht auch, wie man seine Website von Microsoft überprüfen lassen kann. (Spoiler: Man muss eine Email schreiben)

Die Kurzfassung:

IE 10 Flash HTTP header

X-UA-Compatible: requiresActiveX=true

IE 10 Flash META tag

<meta http-equiv="X-UA-Compatible" content="requiresActiveX=true" />

Ist Flash damit tot?

Ich bin zwar kein Feind von Flash, aber auch kein Freund. Mittlerweile braucht man Flash wirklich nicht mehr. Vor 4 Jahren sah das vielleicht noch anders aus. Ich persönlich wünsche mir, dass von heute auf morgen alle Websites von Flash auf HTML5, pures CSS und Javascript umsteigen. Keine Plugins. Früher war mir das egal, da hatte ich noch kein Smartphone. Und ganz früher war Flash sogar notwendig, weil es die einfachste (einzige) Möglichkeit war, browser- und plattformübergreifend Videos in Websites einzubinden.

Apple hat Flash aus iOS verbannt, Adobe selber entwickelt Flash für Android nicht mehr weiter, und im IE 10 UI wird Flash vom Türsteher einer Gesichtskontrolle unterzogen. Hoffen wir, dass das nun der letzte Sargnagel zu Flash ist, und alle Websites von Flash (und Silverlight) zu HTML-5 Video wechseln. Aber Flash ist wie Freddy Krueger oder Jason: Einfach nicht tot zukriegen.