Apples Sieg gegen Samsung in den USA ist schlecht für alle – auch Applekunden

Thanks to Apple’s latest move, the swamp is now deeper, the fog thicker, the patent trolls more deadly. No fanboy anywhere, no matter how devoted, should be applauding.

via Apple’s Patent Win Is Bad For Us All | TechCrunch.

Google Hangouts on Air jetzt doch auch in Deutschland

Über die neue on Air Funktion von Google Hangouts hatte ich ja hier schon geschrieben: https://www.bessr.de/2012/05/07/google-plus-hangouts-live-in-die-welt-streamen/

Dann musste ich kurz darauf berichten, dass die Funktion in Deutschland nicht verfügbar ist. Das ist jetzt – warum auch immer – wieder anders. Ab jetzt kann man auch in Deutschland seine Hangouts öffentlich live in die Welt streamen. Habe ich selber getestet.

Wichtig: An der Gesetzeslage hat sich aber nichts geändert. Man sollte in Deutschland also keine Hangouts-on-Air starten, ohne eine Rundfunklizenz zu haben.

Gillette Fusion Proglide Styler Test

Hinweis: Ich habe im Rahmen eines www.trnd.com Test den Gillette Rasierer sowie eine Tube Rasiergel gratis zum Test erhalten. Wer meint, das würde meine Meinung positiv beeinflussen, sollte vielleicht nicht mehr weiterlesen.

Unboxing – was der Kunde erhält

Als Käufer des Fusion Proglide Styler erhält man den elektrischen Rasierer/Trimmer (den “Styler”), einen Aufsatz mit einer Gillette® Fusion® ProGlide™ Klinge, drei Aufsätze für den Trimmer (2mm, 4mm und 6mm), eine kleine Testube Proglide Rasiergel. Außerdem einen Ständer, in den alles reinpasst (Rasiergel ausgenommen).

Der erste Eindruck

Ständer und Aufsätze sind absolut okay. Der Trimmer an sich ist winzig (siehe Größenvergleich mit Braun Bodycruzer)  und wirkt etwas billig. Das silberne ist nur lackierter Kunststoff, außerdem nur Batteriebetrieb. Kein Netzteil, kein Akku.

Unterhalb vom silbernen Dings, also der Griff und die Mechanik für das Batteriefach, wirkt alles wieder recht hochwertig, wie man es von Braun gewöhnt ist. Braun hat den Rasierer nämlich für Gillette entwickelt. Logisch, weiß ja jeder, der nicht in einer Höhle lebt, das beides Marken von Procter & Gamble sind. Die unverbindliche Preisempfehlung für den Fusion Proglide Styler ist 19,99 Euro. Zieht man die Mehrwertsteuer ab, die Kosten für die Batterie, die Händlermarge dann merkt man: Gillette muss das Gerät samt Zubehör für einen einstelligen Eurobetrag produzieren. Dementsprechend ist die Qualität zu bewerten. So gesehen ist die schon fast wieder gut. Ist halt maximal ein 9 Euro Rasierer.

Der zweite Eindruck

Der Mechanismus, der den Trimmer aufklappt, damit man den besser unter dem Wasserstrahl reinigen kann, ist etwas leichtgängig. Wie ich später beim Testen festgestellt habe, geht der beim Rasieren aber nicht unbeabsichtigt auf. Von daher kein Manko.

In der Anleitung steht, dass man die Batteriewechsel dazu nutzen soll, den Haartrimmer mit etwas Haartrimmeröl einzuölen. Von daher wäre es meiner Meinung nach sinnvoller, wenn Gillette anstatt eine Mini-Testtube des Klarsichtrasiergels eben jenes Haartrimmeröl mitgeben würde. Die Rasiergelprobe ist etwas unnötig, weil Mann so etwas sowieso hat. Haartrimmeröl wüsste ich spontan nicht einmal, wo ich das kaufen könnte. Müsste ich googlen. Ich wäre aber positiv angetan, wenn es einfach dabei gewesen wäre.

Der Test

Ich habe das Gerät jetzt zwei Wochen in Benutzung gehabt, und mir bewusst Zeit mit meiner Bewertung gegeben.

Alles in allem funktioniert das Ding sehr gut. Der Trimmer schneidet die Barthaare wie ein Langhaarschneider es nun mal tun soll. Die Batterie hält noch, keine Ermüdungserscheinungen (dazu später mehr). Die Fusion Proglide Klinge hat 4 gestapelte Klingen für die “normale” Rasur und eine einzelne Klinge um filigrane Styles zu vollbringen. In Zusammenarbeit mit dem durchsichtigen Rasiergel funktioniert das perfekt. Das ergibt beim Stylen tatsächlich Sinn, für eine profane “Bart-ab” Ganzrasur tät’s auch Schaum. Das Gel ist übrigens überdurchschnittlich flutschig, und lässt sich nicht ganz so einfach abwaschen wie Rasierschaum. Nun, Gel ist Gel, Schaum ist Schaum. Die Fusion Klinge kann man wechseln, wenn die abgenutzt ist.

Beknackt ist, dass die Trimmer-Aufsätze mit (1), (2) und (3) beschriftet sind. Wer kommt auf so eine dumme Idee? Wirklich, warum nicht 2, 4 und 6? Das entspräche immerhin den Millimeterangaben. Das tut der Qualität und der Funktion keinen Abbruch, aber ich rege mich wirklich darüber auf.

Fazit

Ich bin mit dem Gillette Fusion Proglide Styler zufrieden. Ich würde das Produkt auch weiterempfehlen, aber man muss sich eins klar machen:

Das Gerät ersetzt keinen Rasierer und auch keinen Bodytrimmer. Es ist eine ganz neue Nische, die nicht jeden Mann anspricht. Mich auch eher wenig, weil mein Bart”style” weniger komplex ist.

Ich habe mal ein Bild gemacht, dass dies visualisiert:

Um sich komplett zu rasieren ist der Trimmer vom Proglide Styler zu schmal. Da kommt man mit einem normalen Elektrorasierer und Nassrasierer (links im Bild) schneller zum Ziel. Natürlich könnte man sich mit dem Proglide Aufsatz auch komplett nassrasieren, aber wozu dann das ganze Trimmer-mit-Batterie Package dazukaufen? Dann einfach nur einen Proglide Nassrasierer.

Für die Körperrasur (Achsel, Brust und untenrum) würde der Proglide Styler zwar technisch funktionieren, aber die Fläche ist so groß, da wäre schnell die Batterie leer. Dann lieber gleich ein Gerät, dass extra dafür konzipiert wurde; rechts im Bild ist zum Beispiel mein Braun Bodycruzer. Der hat einen Akku, ist wasserdicht und kommt mit einer induktiven Ladestation.

Der Fusion Proglide Styler ergibt also nur als zusätzliches Gerät im Badezimmer Sinn. Für Männer, die ihre Bärte kunstvoll und/oder Milimetergenau zurecht rasieren. Da bin ich eher weniger die Zielgruppe, aber ich kenne einige, die machen das. Für die kann ich das Gerät uneingeschränkt empfehlen, zumal der Preis nur 19,99 18,33 Euro beträgt.

Ausgewählte Fragen und meine Antworten aus dem Trnd-Projekt

  1. “Teste die Power-Rasur mit Rasieraufsatz und eingeschaltetem Trimmer.”
    Habe ich gemacht. Vibrierende Nassrasierer finde ich Quatsch. Schon immer, der Mach 3 turbo war da glaub ich der erste. Gibt mir nix.
  2. “Finde heraus, wie einfach die Handhabung und wie präzise das Ergebnis der Konturenklinge ist.”
    Habe ich gemacht. Präzision ist gut, aber manchmal muss man zweimal über die gewünschte Stelle, bis alle Stoppeln restlos weggeschnitten sind. Kann von an meinen Barthaaren liegen.
  3. “Teile uns mit, wie einfach und gründlich sich der Trimmer reinigen lässt.”
    Der Trimmer lässt sich komplett unter dem Wasserstrahl abwaschen und ausspülen. Die Klappfunktion ist praktisch. Dauert insgesamt 10 Sekunden, dann ist das ganze Gerät wieder sauber.

Hack the planet

Man lernt ja immer wieder etwas neues. Zum Beispiel bei Windows 7. Wenn man einen neuen Ordner erstellt (sinnvollerweise auf dem Desktop) und den dann „Hack the planet.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}“ benennt, bekommt man eine Art Systemsteuerung in Form einer ToDo Liste. Kann man schlecht erklären, muss jeder selber probieren. Gar nicht schlecht.

Microsoft Surface pro ist der ideale Rechner für’s Business

This is the product I wanted. The Surface for Windows 8 Pro, that is. It’s a tablet with a full-fledged OS; one capable of entertaining me on the go, yet making me productive when docked. I already asked Apple to make an iPad with OS X, but Microsoft managed to beat ‚em to the punch with its own OS.

via Editorial: Engadget on Microsoft’s new Surface tablet line — Engadget.

Kann ich so bestätigen. Natürlich bis auf den Apple-Nebensatz. iOS wird vermutlich nie ein Produktivsystem werden, genausowenig wie Apple ein Tablet mit OS X oder einem anderem produktivem System rausbringen wird.

Mein Android Tablet hat zwar Tastatur, Unterstützung für Bluetoothmaus und einen Dateimanager. Aber Android ist halt auch ein Mobilsystem. Selbst das gefühlte Dutzend Apps, mit dem ich Office Dokumente bearbeiten und erstellen kann machen daraus nur bedingt ein Produktivsystem. Es hapert ja schon an der Installation von Schriften. Auf einer Businessskala von 1 bis 10 ist iOs bei 2, Android bei 5 und Windows 7 bei 10.

Und das neue Surface Windows 8 pro ist für mich noch eher das ideale Businessgerät als ein herkömmliches Laptop.

Es hat die Prozessorleistung, um uneingeschränkt Windows und Windowssoftware laufen zu lassen. Von Word bis Photoshop, von Mediaplayer bis Excel, von Dreamweaver bis Outlook. Keine Einschränkung, einfach machen.

Am Arbeitsplatz würde ich es wie jedes Laptop auch an meinem 24″ Monitor mit externer Tastatur und Funkmaus anschließen. Während das Laptop aber dort den ganzen Tag verbleibt, wäre das Surface Pro das ideale Gerät, um’s mit in Meetings zu nehmen. Etwa so groß wie 80% A4, und echte Stifteingabe (powered bei Wacom, wetten?), dazu noch OneNote: Super. So etwas habe ich mir schon immer gewünscht. Ich werde mitm Chef reden müssen, wenn das dann mal käuflich erhältlich sein wird.

Für Privat etwas zu teuer und auch unnötig, weil ich da wie die meisten schon mit PC versorgt bin. Aber da ist das kleinere Surface mit Windows 8 RT und Tegra 3 Chip interessant. Hätte ich nicht schon ein Android Tablet, dann hätte ich mir das gekauft. Alles einen Preisfrage.

Matthew Ray Gubler Glasses: Dr. Spencer Reid seine Brille

Manchmal schreibt man einen Weblogeintrag, weil man nach 20 Minuten Recherche festgestellt hat, dass das richtige Suchergebnis im Internet fehlt.

Niemand scheint zu wissen, welche Marke und Model die Brille von Dr. Spencer Reid aus „Criminal Minds“ ist.

Das rauszufinden hat mich 20 Minuten gekostet. Dann hab ich mir gesagt: Das darf doch nicht wahr sein. Das muss sich doch in Erfahrung bringen lassen. Mein erster Gedanke: Sieht aus wie eine Ray Ban. 10 Sekunden später die Lösung:

Ray Ban RB5154 - 2000 | CLUBMASTER

Matthew Gray Gubler trägt eine Ray Ban „RB5154 – 2000 | CLUBMASTER“. Gibt es bei Amazon für schmale 114 Euro. Das ist übrigens seine wirkliche Brille. Er kann in der Serie keine Kontaktlinsen mehr tragen, weil er gegen die Lösung allergisch ist.

Google Hangouts on Air UPDATE: Deutschland darf nicht mitspielen

Ich muss meinen ursprünglichen Beitrag zu Hangout on air zwei Infos ergänzen.

Man kann Hangouts on air nur starten, wenn man Freunde dazu eingeladen hat. Eine klassische One-man-show wie bei qik.com oder justin.tv ist also nicht möglich. Ob das geplant ist wage ich zu bezweifeln, Google+ ist ja ein soziales Netzwerk.

Uns in Deutschland kann das aber egal sein, weil hier Hangout on air gesetzlich verboten ist. Grund dafür ist der Rundfunkstaatsvertrag: Dieser schreibt vor, dass Live (wichtig) Video-und/oder Audiostream, der theoretisch von mehr als 500 Menschen gesehen werden kann, als Rundfunkbeitrag gilt. Dafür brauchts laut dem ziemlich altem Gesetz eine staatliche Lizenz. Und die zu bekommen ist sehr aufwändig. Sehr sehr aufwändig. Von daher gehe ich davon aus, dass die Mehrheit der deutschen Webradios keine hat. Und qik.com nicht in DE funktionieren dürfte. Alles Vermutung; vielleicht beschränken die ja auch die  Zuschauerzahl für Livestreams aus DE auf 499.

Google Plus Hangouts live in die Welt streamen

Seit heute* kann jeder Google+ User seine Hangouts nicht nur mit den teilnehmenden Personen veranstalten, sondern auch unbegrenzt live öffentlich streamen. Das nennt sich dann Hangout on air. Das Video ist dann für jeden Menschen auf der Google+ Seite, auf der Youtubeseite des sendenden Nutzers und via HTML-Snippet auch überall sonst verfügbar.

* Bei mir fehlt aktuell noch das Häkchen, mit dem man Hang out on Air aktivieren kann.

Ein Video dazu gibt es hier:

Direkte Konkurrenz zu Diensten wie www.justin.tv oder www.qik.com ist das jetzt nicht, weil anscheinend nicht nur das Video des Users, sondern der komplette Hangout – mit den kleinen Videos der Teilnehmer unten – gesendet wird. Wenn das noch geändert wird (bzw. dem Sender als Wahlmöglichkeit zur Verfügung steht) und dann auch die Möglichkeit bestünde, vom Smartphone aus zu streamen, dann wäre das eine interessante Alternative zu oben genannten Anbietern.