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GeoIP Stadtname ohne Browserlocation Zugriff herausfinden

Aus Gründen, die hier nichts zur Sache tun, beschäftige ich mich gerade zum ersten mal technisch damit, wie man die Stadt eines Websitebesuchers herausfindet und dann in den Text einbaut. Beispielsweise „Willkommen auf der Seite der Müllermeierschulz GmbH und schöne Grüße nach [Stadt]“. Und das ganze ohne dass der Browser um Erlaubnis fragt, ob die Website Zugriff auf die Standortdaten haben darf. Sprich: HTML5 Geolocation Feature scheidet aus.

Gefunden haben wir bisher das: http://freegeoip.net/json/ Dieser Service nutzt die Maxmind (http://dev.maxmind.com/geoip/) Datenbank, welche in Deutschland aber nur eine Treffergenauigkeit von 30% bietet. Meine private DSL IP wird aktuell sogar richtig in Stuttgart angezeigt. Aber 30% sind nicht viel, daher würde ich mich über weitere Vorschläge in den Kommentaren freuen. http://www.geoplugin.com zum Beispiel hat keine Statistiken über die Genauigkeit, beziehungsweise welche IP-Blöcke und Städte erfasst sind.

Interessant ist auch, das zum Beispiel Google Maps mit Zugriff auf die Standortdaten des Browsers hier in Stuttgart extrem genau ist. Der blaue Punkt ist 25m vor unserem Wohnzimmerfenster (ich nehme mal an, der DSL-Port von der Telekom). http://freegeoip.net/ liegt knapp 1km daneben, aber die Stadt stimmt noch, was mir reicht.

Bei meiner Schwester, welche in einer Kleinstadt bei einer Großstadt wohnt, ist selbst Google Maps 5km Luftlinie daneben. Klingt wenig, aber macht auf der Straße 8km, 20 Minuten Fahrt und ist eine andere Stadt.

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Chrome unterstützt kein MP4 Video

Und ich habe schon an mir gezweifelt. Ein Video, ordentlich mittels HTML5 Video Tag eingebettet, läuft wunderbar im Internet Explorer 11, aber nicht in Google Chrome. Und die Dateitypen hatte ich brav in der .htaccess eingetragen.  Nach unerwartet langer Fehlersuche bin ich drauf gestoßen, dass Chrome – anders als bei manchen Quellen im Internet behauptet – kein MP4 Video unterstüzt. Besser gesagt: Nicht mehr.

Hintergrund ist, dass Google bewusst entschieden hat, nur Open Source Videoformate wie WEBM oder OGG im HTML5-Video-Element zu unterstützen, und keine kommerziellen, lizenzpflichtigen Formate wie mp4. Wobei ganz genau genommen ja die im MP4 Containerformat verfügbaren Codecs das Problem sind. Die sind ja das kostenpflichtige. Im webm Format wird der frei verfügbare VP8  und Vorbis Codec verwendet.

Um also browserübergreifend Videos einzubinden, muss man es idealerweise dreimal auf dem Server zur Verfügung haben, und entsprechend im Quellcode angeben:

<video [parameter]>
  <source src="https://www.domain.com/videos/meinvideo.mp4" type="video/mp4">
  <source src="https://www.domain.com/videos/meinvideo.webm" type="video/webm">
  <source src="https://www.domain.com/videos/meinvideo.ogv" type="video/ogg">
</video>

Die .htaccess Datei im Ordner des Videos (nicht nur im Domainroot) muss eventuell um folgende Einträge erweitert werden:

AddType video/ogg .ogv
AddType video/mp4 .mp4
AddType video/webm .webm
AddType audio/mpeg .mp3
AddType audio/ogg .ogg
AddType audio/mp4 .m4a
AddType audio/wav .wav

Für den IIS gibt es entsprechende MIME Type Definitionen, einfach mal im Internet suchen.

Ich musste also erst einmal einen freien, mit Werbung überfrachteten WEBM Converter downloaden. Aber mein Fullscreen Hintergrundvideo funktioniert dafür jetzt. :-)

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Journalisten von gestern ohne Medienkompetenz

Wir haben nicht nur mit der Chefredaktion gekämpft, sondern auch mit Technikern, mit der Vermarktung und mit den Redakteuren. Letzteren mussten wir erst einmal erklären, warum es viel toller ist, ein Online-statt ein Printredakteur zu sein. (Das ist immer noch der größte Traum eines Journalisten: irgendwann im Print zu arbeiten.) Die können das nämlich genau so wie SEOs, diese Redakteure: “Meine Arbeit ist getan, wenn ich meinen Artikel fertig geschrieben habe. Meine Aufgabe ist nur das Schreiben”. Fick Dich, Du Journalist! Nein. Du bist es, der es leben muss, den Leuten da draußen etwas erklären oder erzählen zu wollen. Da draußen vor den Monitoren, iPads und Smartphones sitzen Deine Leser. Du hast die Chance, der Rockstar des geschriebenen Wortes zu sein! Das ist Deine Bühne. Gib Ihnen etwas von Deiner Seele ab! Agiere mit Ihnen, rede mit Ihnen, sauge Ihr Feedback auf, werde besser und verstehe. Für wen schreibst Du? Was will der? Wie tickt der? Wie funktioniert der? Das ist viel geiler, als ein oller Printler zu sein, der gar nicht weiß was er da tut und im Laufe der Jahre immer egozentrischer wird, bis ihn keiner mehr versteht, weil er die Welt da draußen nämlich nicht mehr versteht.

Ganz toller Aufschrei zum Thema SEO. Bin ich – bis auf die Falschaussage, das Marketing nicht schwer sei – ganz beim Autor. Daher unbedingt hier lesen (und danach vielleicht ein Gespräch mit dem HR-Leiter führen):
SEO – jetzt geht es erst richtig los! – PR – Popularity Reference GmbH.

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Onlinemarketing: Jede Idee ist es wert, getestet zu werden

Das Schöne am Internet ist ja, das man im Marketing schnell und relativ günstig Dinge ausprobieren kann. Also im Marketing.

Sind Prospekte und Kataloge erst einmal in Millionenauflage gedruckt, ist das Geld weg. Auf einer Landingpage kann ich ununterbrochen den Text ändern, die Bilder, das Layout… oder die ganze Kampagne per Mausklick stoppen.

Daher mein Credo: Alles mal ausprobieren. Außer Pintrest. ;-)

Ben von Plentyoffish ist zu dem selben Ergebnis gekommen, und das über ein ganz erstaunliches Beispiel:

Normale Anzeige: CTR 0,049

im Vergleich dazu:

MS-Paint Anzeige: CTR 0,137

Die schäbige Anzeige hat 2,8 mal besser performt als die normal-seriöse Anzeige. Die ganze Geschichte gibt es hier: Throw Everything You Know About Ads Out The Window pics inside « Ads.pof.com Blog.

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Google Wochenangebote

Ich zitiere hier mal einfach von derhandel.de:

Der Suchmaschinenbetreiber Google hat ein neues Anzeigenangebot für stationäre Händler gestartet: Handelsunternehmen können über „Google Wochenangebote“ ihre wöchentlichen Sonderangebote ähnlich wie bei den Post-Wurfsendungen auf einer interaktiven und personalisierten Website präsentieren, meldet der Suchmaschinenbetreiber. Kunden könnten diese Angebote somit leichter finden. Damit macht Google vor allem der lokalen Prospektplattform kaufDa.de des Springer Verlags Konkurrenz.